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Klinikum Gütersloh: Mehr Lebensqualität für Schwerkranke

25.10.2021

Förderung von knapp 4.500 Euro durch die Bürgerstiftung Gütersloh sowie der großzügigen Spende von Angehörigen einer ehemaligen Patientin.

Auf der Palliativstation des Klinikums Gütersloh werden Patienten mit weit fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Erkrankungen betreut. Die Lebensqualität dieser Menschen ist in hohem Maße beeinträchtigt. Mangelnder Appetit, Übelkeit und ein veränderter Geschmackssinn treten häufig als zusätzliche belastende Begleiterscheinung auf. Daher fällt den Betroffenen das Essen und Trinken zunehmend schwerer.

Die onkologische Station versorgt die an Krebs erkrankten Patienten des Klinikums. Aufgrund ihres durch die Therapie stark geschwächten Immunsystems, müssen diese oft isoliert untergebracht werden und können sich nicht frei im Haus bewegen und bleiben häufig verhältnismäßig lange im Krankenhaus.
Die integrierten Kühlschränke ermöglichen es diesen Patienten, ihre persönlichen Lebensmittel und Getränke am eigenen Bett aufzubewahren. So können sie dann essen, wenn sie möchten. „Das bedeutet Lebensqualität in dem sonst von großen Einschränkungen geprägten Tag“, berichtet Evelyn Braune, Leitende Oberärztin der Palliativstation. „Viele Betroffene wünschen sich ein Lieblingsessen, können das aber gar nicht auf einmal essen, auch dafür sind die Kühlschränke ideal.“ Zudem bedeuten die persönlichen Kühlschränke aus hygienischer Perspektive eine größere Sicherheit für die abwehrgeschwächten Patienten.

„Die Bürgerstiftung fördert gern Projekte, die Menschen in besonders schwierigen Lebensphasen helfen - auch mit praktischen Anschaffungen wie in diesem Fall“, erklärt Katrin Meyer, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Gütersloh. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des „Thorsten Wixforth Fonds“, der unter dem Dach der Bürgerstiftung geführt wird. „Wir danken der Bürgerstiftung Gütersloh und den privaten Spendern sehr für ihre finanzielle Unterstützung. Ohne diese wäre die Anschaffung der Nachttische nicht möglich gewesen“, so Prof. Dr. Gero Massenkeil, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Klinikum Gütersloh.

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