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Archiv

13. Oktober 2022

Ausstellung „Die Freiheit nichts zu schildern“ in der Stadthalle

Malereien von Andrea Köhn in der Galerie im Forum.

Malerin Andrea Köhn bei der Arbeit.
Malerin Andrea Köhn bei der Arbeit.

Der Titel der Ausstellung „Die Freiheit nichts zu schildern“ von Andrea Köhn ist angelehnt an ein Zitat von Gerhard Richter, einem der wohl einflussreichsten Maler, Bildhauer und Fotografen der Gegenwart. Für die freischaffende Künstlerin beschreibt eben diese Freiheit das freie künstlerische Tun – es wird etwas zum Ausdruck gebracht, das von Sprache allein nicht erreichbar ist. Dabei soll die Energie und Konzentration, welche für das Entstehen des jeweiligen Bildes aufgebracht wurde, für den Betrachter spürbar werden. Der Inhalt von Köhns Bildern ist der Abstraktionsprozess selbst, der sich stetig von der Gegenständlichkeit fortbewegt und weiterentwickelt. Die Bilder tragen keine Titel, womit auch dem Betrachter bei der Interpretation der Werke keine Grenzen gesetzt werden.

Köhns Arbeiten entstehen in Mischtechnik: hauptsächlich mit selbst hergestellten Farben aus Pigmenten, sowie Acrylfarben, Kreiden und Grafit auf unterschiedlichen Malgründen. Das Spektrum der Formate ist sehr weit gefasst, wobei häufig mehrteilige Arbeiten entstehen. „Ich freue mich besonders über die Weite des Ausstellungsraumes, die es den Betrachterinnen und Betrachtern ermöglicht, von großer Distanz auf die Bilder zuzugehen,“ sagt die Künstlerin über die Galerie im Forum der Stadthalle Gütersloh.

Die Ausstellung kann bis Mitte Januar 2023 während der regulären Öffnungszeiten, Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, sowie zu Veranstaltungen in der Stadthalle und nach Vereinbarung besucht werden.