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19. Oktober 2022

Das warme Mittagessen in Kitas und OGS wird teurer

Die Preissteigerungen in allen Bereichen schlagen auch auf die Verpflegungskosten bei der Betreuung von Kindern durch.

Tafel

„Unsere Kinder, die bis nachmittags in der Kita spielen und toben, bekommen Hunger – und brauchen mittags ein warmes Essen. Auch Schülerinnen und Schüler, die über Mittag Unterricht haben oder die Offene Ganztagsschule (OGS) besuchen, müssen eine warme Mahlzeit haben, um konzentriert lernen zu können“, beschreibt Henning Matthes, Beigeordneter für die Bereiche Jugend und Schule, die Notwendigkeit, Kinder in Schule und Kita gut zu verpflegen. Dafür, dass gutes Schul- oder Kita-Essen zu einem erschwinglichen Preis angeboten werden kann, setzen sich OGS- und Kita-Träger, wie die Stadt Gütersloh, ein. „Aber dem Trend der Preissteigerungen können wir auch hier vor Ort, in Gütersloh, nicht entkommen“, so Matthes. Um auch in Zukunft eine hochwertige Verpflegung in Schule und OGS anbieten zu können, müssen deshalb die OGS-Träger und die Stadt Gütersloh die monatlichen Verpflegungsentgelte spätestens zum 01.01.2023 erhöhen.

Betroffen hiervon sind die Kinder, die im Zuge der OGS-Betreuung an der Mittagsverpflegung in den Grundschulen teilnehmen und die Kinder, die in den städtischen Kindertageseinrichtungen an der Mittagsverpflegung teilnehmen. Die Gründe für die Erhöhung sind insbesondere die stark gestiegenen Lebensmittelpreise und die hohen Betriebskosten (Energie, etc.), die Lebensmittelhersteller, Transporteure als auch Caterer bzw. Produzenten unmittelbar betreffen. Allein der Anstieg bei den Lebensmittelpreisen lag von September 2021 zu September 2022 bei 18,7 Prozent. „Über Jahre konnten wir die Preise für die Verpflegung in den städtischen Kindertageseinrichtungen stabil halten. Jetzt müssen wir sie erhöhen, konnten die Preissteigerung aber auf 10 % begrenzen, ohne Einbußen bei der Qualität“, erläutert Henning Matthes.

Nicht nur die Stadt Gütersloh, auch die nicht städtischen OGS-Träger betrifft diese Preisentwicklung derart, dass die erhobenen monatlichen Verpflegungsentgelte die entstehenden Kosten nicht mehr abdecken. Eine Erhöhung der Verpflegungsentgelte ist daher auch hier zwingend erforderlich und ohne Alternative.

„Gut finde ich diese Erhöhung natürlich nicht. Aber wenn wir den Kita- und OGS-Betrieb wie gewohnt und mit Qualität aufrechterhalten wollen, gibt es keine andere Möglichkeit“, bewertet Matthes die notwendige Preisanpassung. Die betroffenen Eltern aus den städtischen Kindertageseinrichtungen und die Eltern, deren Kinder in der OGS betreut werden, erhalten hierzu in der nächsten Zeit gesonderte Informationen über die konkrete Anpassung des Verpflegungsentgeltes.