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Archiv

19. Mai 2022

Neues Sitzmöbel an der Dalkepromenade lädt zum Rasten ein

Firma Dalke gGmbH stiftet Eichenholz-Rastplatz anlässlich ihres Firmenjubiläums.

Neuer Rastplatz in herrlicher Umgebung: (von links) Jürgen Dahlke (Dalke GmbH), Helmut Barteldrees (städtischer Fachbereich Grünflächen), Ian Hodgson (Linnemann Garten- und Landschaftsbau), Udo Wannhof (Zimmerei), Uwe Geisler (Dalke GmbH).
Neuer Rastplatz in herrlicher Umgebung: (von links) Jürgen Dahlke (Dalke GmbH), Helmut Barteldrees (städtischer Fachbereich Grünflächen), Ian Hodgson (Linnemann Garten- und Landschaftsbau), Udo Wannhof (Zimmerei), Uwe Geisler (Dalke GmbH).

Seit kurzem fällt im Westteil der Dalkepromenade ein großes neues Sitzmöbel ins Auge, nicht weit von der ehemaligen „Neuen Mühle“ entfernt und nördlich der Kläranlage im Putzhagen. Der zwei mal vier Meter messende Rastplatz ist aus massiven Eichenhölzern auf feste Fundamente gebaut und lädt inmitten einer aufgepflasterten Fläche zum Ausruhen, aber auch zum Sonnenbad ein.

„Diese neue Rastmöglichkeit verdanken die Bürgerinnen und Bürger dem Engagement heimischer Betriebe“, erklärt Helmut Barteldrees vom städtischen Fachbereich Grünflächen. Die Dalke gGmbH, zweitgrößtes Integrationsunternehmen in Deutschland mit 64 Beschäftigten in zwei Produktionsstätten im Stadtteil Avenwedde, hat das Holzdeck aus Anlass des 40-jährigen Betriebsjubiläums anfertigen lassen. „Um der Allgemeinheit etwas zurückzugeben“, wie Inhaber Jürgen Dahlke betont. Die Jubiläumsfeier habe im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen müssen, stattdessen stelle man nun diese Ruhebank den Spaziergängern, Wanderern und Fahrradfahrern zur Verfügung. Die Holz- und Zimmererarbeiten führte die Firma Wannhof aus, im Auftrag der Stadt hat die Firma Linnemann die Fundamente gegossen und die Pflasterung ausgeführt.

Von der Plattform kann nun der Blick in ein großes Naturreservat schweifen, Rückzugsraum für Flora und Fauna, der sich nach den umfassenden Umbauten der Dalke ausgebildet hat. Dass der Weg im Rahmen der jüngsten Baumaßnahmen auf die Nordseite des Flüsschens verlegt worden ist, hat die Landschaft hier nochmals aufgewertet. Auch für die Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit der Stadt wurden mit der durchgehenden Verbindung zwischen Innenstadt und „Neuer Mühle“ positive Akzente gesetzt, und im Bereich westlich der Kläranlage, zwischen Wapel und Dalke, könnten bald weitere Renaturierungspotenziale mobilisiert werden. Der Standort liegt auch verkehrsgünstig am Radweg R 20, auf einer 45 Kilometer langen Strecke rund um Gütersloh, und am Europaradweg R 1, der von Calais nach St. Petersburg führt. „Somit können sich nicht nur die Menschen aus der näheren Umgebung auf einen abwechslungsreichen Sonntagsausflug freuen, sondern auch internationale Gäste auf eine entspannende Rast auf einem vielleicht langen Weg durch Europa“, freut sich auch Dirk Buddenberg, Leiter Fachbereich Grünflächen bei der Stadt. „Dem Erholungsgebiet Dalkeaue wird dieser Rastplatz sicherlich guttun.“