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Archiv

22. März 2023

Mehr als 1.500 Schüler beteiligen sich an der städtischen Aktion „Schulputz“

Kinder befreien die Umgebung ihrer Schule von Abfall, darunter ist ein Kühlschrank, ein Teppich und eine Plane.

Die Klasse 3a von der Grundschule Nordhorn ist über die große Menge gesammelten Mülls erfreut und entsetzt zugleich. Gemeinsam mit dreizehn weiteren Schulen hat sie sich an der diesjährigen städtischen Aktion „Schulputz“ beteiligt.
Die Klasse 3a von der Grundschule Nordhorn ist über die große Menge gesammelten Mülls erfreut und entsetzt zugleich. Gemeinsam mit dreizehn weiteren Schulen hat sie sich an der diesjährigen städtischen Aktion „Schulputz“ beteiligt.

Wie achtlos Menschen mit der Umwelt umgehen, haben die Kinder der Klasse 3a der Grundschule Nordhorn in der vergangenen Woche bei der Aktion „Schulputz“ der Stadt wieder erlebt. Bei der Abfallsammelaktion in der Umgebung ihrer Schule war der Aufschrei groß, als plötzlich ein Kühlschrank aus dem Gebüsch gezogen wurde. Auch ein Teppich, eine Plane und E-Zigaretten fielen den Schülerinnen und Schülern in die Hände. Dazu sammelten sich Glasflaschen, verschiede Verpackungen, Zigarettenstummel, Kronkorken und Silvesterraketen in ihren Müllbeuteln.

Seit dem Jahr 2004 sammeln Gütersloher Schülerinnen und Schüler nun jährlich Abfall aus der Landschaft und der Umgebung ihrer Schule. In diesem Jahr nahmen 14 Schulen mit insgesamt mehr als 1.500 Schülerinnen und Schülern an der Aktion teil. Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken zogen sie los, um achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. Dabei haben sich die Müllsäcke schnell mit kleineren und auch sperrigeren Teilen gefüllt. Der Abfall wurde anschließend vom Fachbereich Stadtreinigung an den Schulen abgeholt und fachmännisch entsorgt.

„Dabei geht es bei der Aktion vordergründig darum, die Umwelt zu säubern. Im Hintergrund steht aber, die Kinder für das Problem des sogenannten „Littering“ zu sensibilisieren“, erklärt Stella Eggelsmann, Abfallberaterin bei der Stadt Gütersloh. Als gelitterte Abfälle bezeichnet man solche, die achtlos im öffentlichen Raum entsorgt werden und erhebliche ökologische, ästhetische und ökonomische Folgen nach sich ziehen. „Es ist sehr gut, dass diese Aktion jedes Jahr wiederholt wird. So wird den Kindern der richtige Umgang mit Abfall nähergebracht“, lobt Petra Meißner, Lehrerin an der Grundschule Nordhorn, die Aktion. Und auch im Unterricht findet das wichtige Thema „Abfall“ seinen Platz. „Im Sachunterricht sprechen wir mit den Kindern über die Themen Müll und Umwelt. Alle sind interessiert dabei, denn den Schülerinnen und Schülern ist bewusst, wie wichtig diese Themen sind.“