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Spatenstich für das neue OP-Gebäude am Klinikum Gütersloh

01.12.2023

Offizieller Startschuss für den Neubau am Klinikum Gütersloh

Eine Gruppe von Menschen hält symoblisch Spaten für den ersten Spatenstich in der Hand.
Los geht es mit dem OP-Neubau: Vertreterinnen und Vertreter des Klinikums, der Stadt und der beteiligten Unternehmen beim symbolischen Spatenstich auf dem Baufeld an der Virchowstraße.

Offizieller Startschuss für den Neubau am Klinikum Gütersloh: Mit einem symbolischen Spatenstich haben gestern Vertreterinnen und Vertreter des Krankenhauses, der Stadt und der beteiligten Unternehmen die nächste Bauphase für das neue OP-Gebäude eingeleitet.

An den bisherigen OP-Trakt wird in den nächsten Jahren auf einer Grundfläche von rund 1.200 Quadratmetern ein zweigeschossiger Anbau gebaut. Nach der Fertigstellung wird der bisherige OP-Trakt umgebaut und saniert, so dass ein komplett neuer Zentral-OP-Bereich mit neun OP-Sälen entsteht, dem eine neue operative Intensivstation mit elf Betten angeschlossen ist.

„Der neue Zentral-OP ist ein Meilenstein für die medizinische Versorgung in der Region“, so Klinikums-Geschäftsführerin Maud Beste. „Die Investition in den neuen OP und die operative Intensivstation ist ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Klinikums und für den Ausbau von dringend notwendigen Intensivkapazitäten im Kreis.“ Der Kreis Gütersloh hat mit etwa 15 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner die niedrigste Versorgung mit Intensivbetten im Regierungsbezirk Detmold. Laut dem Statistischen Bundesamt sind im Durchschnitt deutschlandweit etwa doppelt so viele Intensivbetten verfügbar.

Mit Beginn der Bauphase wurde zunächst ein Verwaltungsgebäude an der Virchowstraße, ein sanierungsbedürftiger Bau aus den 1950er-Jahren, abgerissen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Mai 2023 in ein neues Gebäude auf dem Campus des Klinikums an der Brunnenstraße umgezogen. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich beginnt nun der Bau des neuen OP-Gebäudes mit neuer Lüftungs- und Klimatechnik, in dem insgesamt sieben der zukünftig neun OP-Säle untergebracht werden. Baufertigstellung und Inbetriebnahme dieses ersten Bauabschnitts ist für 2025 geplant. Daran anschließend erfolgt im Rahmen eines zweiten Bauabschnitts der Umbau des bisherigen OP-Traktes. Hier werden zukünftig zwei OP-Säle sowie eine neue operative Intensivstation mit 11 Intensivbetten untergebracht.

„Wir freuen uns über diesen Neubau, denn er bedeutet, dass mehr Patientinnen und Patienten noch schneller medizinisch hochwertig und wohnortnah versorgt werden. Er ist ein wichtiger Baustein, der das Klinikum Gütersloh weiterhin zu einem zukunftsfähigen Krankenhaus in der Region macht“, sagte Henning Matthes, Beigeordneter der Stadt Gütersloh, der Bürgermeister Norbert Morkes vertrat. „Neben der verbesserten Patientenversorgung werden auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren“, ergänzte Maud Beste. „Sie werden im neuen OP-Gebäude bessere Strukturen und ein modernes und zeitgemäßes Arbeitsumfeld vorfinden – in Zeiten des Fachkräftemangels ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor.“ Durch den Neubau des OP-Bereichs ist zukünftig nicht nur ein zusätzlicher OP-Saal verfügbar, sondern durch die baulichen Gegebenheiten auch eine deutliche Optimierung des gesamten OP-Prozesses möglich, was unter anderem auch zu einer verbesserten Patientensicherheit führt.

Die Investition in den Neu- und Umbau wird über ein Gesellschafterdarlehen der Stadt Gütersloh sowie über einen Kredit der Sparkasse Gütersloh finanziert. Maud Beste: „Wir danken der Stadt Gütersloh und dem Rat, der trotz schwieriger Zeiten 2021 mit großer Mehrheit entschieden hat, die Investitionen am Klinikum Gütersloh finanziell zu unterstützen. Nur durch dieses klare Bekenntnis der Stadt ist dieses Großprojekt überhaupt möglich.“