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„Klangfarben und Farbklänge – Musikalische Abstraktionen“ von Waltraud Rau

02.02.2024

Neue Ausstellung in der Galerie im Forum der Stadthalle Gütersloh.

Portrait Waltraud Rau. Foto: Jens Flachmann

Ab Freitag, 9. Februar, stellt Waltraud Rau abstrakte Malereien in der Galerie im Forum der Stadthalle Gütersloh aus. Inspiration findet die Künstlerin in ihrer Arbeit als Orchestermusikerin. In ihren Werken transformiert Waltraud Rau die Magie der Musik in die Magie der Farbe. „Klangfarben und Farbklänge –Musikalische Abstraktionen“ kann bis Anfang April besucht werden.

Die Ausstellung „Klangfarben und Farbklänge – Musikalische Abstraktionen“ verbindet zwei Kunstrichtungen miteinander: Musik und Malerei. In beiden ist Waltraud Rau zu Hause. Als Orchestermusikerin findet die Künstlerin ihre Inspiration in der Musik. „Viele Musikstücke, die mir im Berufsalltag begegneten, habe ich aufgesogen und emotional in Malerei verarbeitet“, so Waltraud Rau.
In Spalt bei Nürnberg geboren, absolvierte sie ein Musikstudium in München an der Hochschule für Musik und Theater. 1984 zog es sie als Oboistin zur Nordwestdeutschen Philharmonie nach Herford. Das breitgefächerte Repertoire dieses Orchesters beflügelt ihre malerische Fantasie nachhaltig.

Aus dieser Fantasie heraus entstehen Klangfarben und Farbklänge, zumeist monochromatische Innenansichten von Klängen, aber auch Bilder, die programmatische Aspekte der Musik aufnehmen, beispielsweise der Trauermarsch aus der Eroica von Ludwig van Beethoven. „In meiner Vorstellung marschiert eine Trauergemeinde wie Noten auf einer Partiturseite“, so die Künstlerin.
Waltraud Rau arbeitet auf Papier in Verbindung mit verschiedenen fließenden Farben: Aquarell, Acryl, Tusche, Graphit. Das Fließende der Materialien verbindet sich bei ihr mit dem Fluss der Musik zu spielerisch inspirierten musikalischen Abstraktionen.

Die Ausstellung kann bis Anfang April während der Öffnungszeiten der Stadthalle Gütersloh, Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, sowie zu Veranstaltungen in der Stadthalle und nach Vereinbarung besucht werden. Der Eintritt ist frei.