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Archiv

11. Januar 2024

Neuer Segen für das Gütersloher Rathaus

Erster Beigeordneter Henning Matthes empfängt die Dreikönigssänger der St.-Pankratius-Kirchengemeinde.

Johanna Meyer bringt den Segensspruch an der Rathaustür an. Zusammen mit Sophie Pelkeit (Mitte, von links), Emily Dreier und Jule Balsfulland wurde sie vom Ersten Beigeordneten der Stadt Gütersloh Henning Matthes im Rathaus empfangen.
Johanna Meyer bringt den Segensspruch an der Rathaustür an. Zusammen mit Sophie Pelkeit (Mitte, von links), Emily Dreier und Jule Balsfulland wurde sie vom Ersten Beigeordneten der Stadt Gütersloh Henning Matthes im Rathaus empfangen.

Er ist frisch angebracht, direkt am Haupteingang des Gütersloher Rathauses, wo ihn alle Besucherinnen und Besucher sehen können: der neue Segensspruch „20*C+M+B+24“. Aufgeklebt haben ihn die Sternsängerinnen der Gütersloher St.-Pankratius-Kirchengemeinde Sophie, Johanna, Jule und Emily – natürlich verkleidet als die Heiligen Drei Könige mit Umhängen, Kronen und einem selbstgebastelten Stern. In alter Tradition haben die Mädchen im Alter zwischen 9 und 15 Jahren vor dem Anbringen des Aufklebers das Lied „Stern über Bethlehem“ gesungen und den Segensspruch aufgesagt: „Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Dafür empfing der Erste Beigeordnete Henning Matthes die vier Mädchen im Rathaus und kam mit ihnen und der Organisatorin der diesjährigen Sternsingeraktion, Stefanie Katczynski, ins Gespräch.

Der Erste Beigeordnete Henning Matthes empfing die Dreikönigssängerinnen im Rathaus und unterstützte den guten Zweck mit einer Geldspende.
Der Erste Beigeordnete Henning Matthes empfing die Dreikönigssängerinnen im Rathaus und unterstützte den guten Zweck mit einer Geldspende.

„Die Kinder haben durchweg positive Erfahrungen gemacht“, erzählte Stefanie Katczynski vom Rundgang der Sternsänger am vorherigen Samstag. „Es gibt viele, die regelrecht auf die Sternsänger warten. Da wurde hier und da auch schon mal eine Träne vergossen.“ Wie jedes Jahr wurden bei dem Rundgang von Tür zu Tür Spenden gesammelt, die einem Projekt zugutekommen. Dieses Jahr fließt das Geld in ein Projekt für Kinder in Amazonien, deren Lebensraum durch die Abholzung für Obstplantagen und Getreidefelder bedroht ist. Henning Matthes bedankte sich bei den Sternsängerinnen und der Organisatorin für ihren Einsatz und ihr Durchhaltevermögen, dem ungemütlichen Regenwetter am Wochenende zum Trotz: „Der Amazonas-Regenwald ist die grüne Lunge der Erde. Ihn mithilfe der gesammelten Spenden zu schützen, ist ein tolles und zeitgemäßes Projekt, denn Klimaschutz geht uns alle etwas an.“ In diesem Sinne warf auch er Geld in die bereits gut gefüllte Spendenbox.

Stefanie Katczynski ist froh, jedes Jahr aufs Neue motivierte Kinder und Jugendliche zu finden, die sich für das Sternsingen begeistern können: „Die Aktion gibt es bereits seit über 50 Jahren. Der Gedanke ist ‚Von Kindern für Kinder‘.“ Und dieser Gedanke geht auf, denn die vier Mädchen haben schon einiges an Erfahrung beim Sternsingen gesammelt. Die neunjährige Sophie ist zum zweiten Mal dabei, Johanna (9) und Jule (15) zum dritten Mal, und für die 14-jährige Emily ist es sogar schon das fünfte Mal Sternsingen. Ihr Ziel: „Ich möchte auch die nächsten fünf Jahre bei der Sternsingeraktion teilnehmen – dann bin ich zehn Mal dabei gewesen.“ Bei so viel Ambition werden sicher auch die nächsten Jahre viele Spendengelder für den guten Zweck zusammenkommen.