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Basketball, Skaten, Aufenthaltsqualität: Viele Ideen für die künftige area61

23.06.2021

Gut 20 junge Gütersloherinnen und Gütersloher kommen zum Workshop

Auf einem Tisch liegt ein großer Plan eds Areals mit eingezeichneten Bereichen.
Das Calisthenics-Team Gütersloh brachte ausgefeilte Entwürfe für die Gestaltung der Freizeitanlage mit.

Wenn die im Zuge der Dalkepromenade geplante neue Brücke über den Westring (B61) fertiggestellt ist, soll ein hinter dem Flussbett-Hotel gelegener alter Spielplatz zu einem neuen, attraktiven Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene aktiviert werden. Diese Zielgruppe war jetzt eingeladen, ihre Vorstellungen von einem zeitgemäßen Treffpunkt in die Planungen einzubringen. Rund zwei Dutzend junge Gütersloherinnen und Gütersloher radelten, skateten oder rollerten zum Treffpunkt und brachten einen langen Wunschzettel mit, sehr zur Freude der Stadtmitarbeitenden Ines Lehn (Jugendförderung), Katharina Krause und Marco Genser (beide Fachbereich Grünflächen) sowie Isabella Schmitt, Christina Shneydin und Olivia Rosenberger vom beauftragten Planungsbüro aus Berlin. Im Vorfeld waren bereits etliche Ideen über eine Online-Pinnwand und soziale Medien eingegangen und dort auch rege kommentiert worden. Auch das Gütersloher Jugendparlament bringt sich engagiert ein.

Die 5300 Quadratmeter große area61, so der Arbeitstitel des Areals, soll Spiel-, Bewegungs- und Freizeitangebote im Westteil der Stadt bereithalten. „Das kommt bei den jungen Leuten gut an“, so Ines Lehns Resümee nach dem Workshop. Die Jugendlichen wünschen sich dort Platz, um Sport zu treiben. Einen Treffpunkt mit Gleichaltrigen, sogar einen Trinkbrunnen, Toilettenanlagen und verschließbare Fächer, in denen Jacken oder Geräte sicher abgelegt werden können. Vielfach geäußert: der Wunsch nach weiteren Skate-Möglichkeiten, denn die vorhandenen Anlagen im Stadtgebiet sind nach Ansicht der Jugendlichen „in die Jahre gekommen“ oder „zu weit weg“ und sollten auch für Scooter und BMX-Räder geeignet sein. Basketballkörbe wären toll, ein Feld für Beach-Volleyball könnten sie sich vorstellen und überdachte Aufenthaltsmöglichkeiten.

Viele der Wünsche wirken verantwortungsbewusst. So wird auf die Nachbarschaft hingewiesen, die vor Lärm geschützt werden sollte. Und auf die Umwelt, die nicht zu kurz kommen darf. Nachts könnte die Anlage verschlossen sein, sogar auch videoüberwacht, schlagen die Jugendlichen vor. Eine Art Hausmeister sollte als Ansprechpartner dienen können und würde Probleme wie Vermüllung oder Vandalismus vermeiden helfen. Die Vorschläge schließen auch Sicherheitsaspekte wie eine nächtliche Beleuchtung ein. Wieder andere betonen den sportlichen Sinn einer Einrichtung wie der area61. Die Calisthenics-Anlage in Mohns Park werde zurzeit stark nachgefragt, so dass sich ein zweiter Platz lohnen würde, schlägt David Gwizdz vom Calisthenics-Team vor.

Auch humorvoll gemeinte Vorschläge liegen jetzt für die Feinplanung vor: Eine Arena für Qidditsch – eine Vollkontaktsportart mit Elementen aus Handball, Völkerball/Dodgeball und Rugby – würde ein Alleinstellungsmerkmal der area61 werden und könnte sogar Studenten aus Bielefeld locken. Oder eine Formel-Eins-Strecke, auf der der Gütersloh-Grandprix ausgefahren werden würde.

Alles in allem viele Ideen, die die Planer des von der Stadt Gütersloh beauftragten Büros stadt.menschen.berlin nun prüfen und einarbeiten werden. Am Freitag, 20. August, von 15 bis 17 Uhr, werden erste Entwürfe und Nutzungsvarianten auf dem Areal präsentiert, gemeinsam bewertet und diskutiert. Der finale Entwurf für die area61 soll dann am Freitag, 17. September, von 15 bis 17 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weiterhin können Ideen unter www.area61.guetersloh.de, auf dem Instagram-Kanal „gt_area61“ sowie per E-Mail an r61gtrslhd hinterlassen und auch kommentiert werden.

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