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Kreis Gütersloh: AstraZeneca-Impfung für Frauen unter 60 Jahren ausgesetzt

30.03.2021

Informationen aus dem Impfzentrum des Kreises Gütersloh.

Der Koordinierungsausschuss des Impfzentrums Kreis Gütersloh hat am Dienstagnachmittag entschieden, dass Frauen unter 60 Jahren bis auf weiteres nicht mehr mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden. Die Dienstanweisung wurde unmittelbar umgesetzt. Ersatzweise wird diese Personengruppe mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft, bis das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW eine landesweit einheitliche Vorgehensweise vorgibt. Damit reagiert der Koordinierungsausschuss auf weitere Thrombose-Meldungen in Deutschland. Vor allem bei Frauen war es wiederholt zu Thrombosen gekommen. Die Maßnahme sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, so die Impfzentrumsleitung, die darauf verweist, dass beispielsweise auch die Berliner Charité Impfungen für Frauen unter 55 Jahren ausgesetzt hat. Man werde jetzt abwarten, wie sich Bund und Länder zur weiteren Verwendung des Wirkstoffs von AstraZeneca äußern und ob das Paul-Ehrlich-Institut seine Empfehlung bezüglich des Wirkstoffs aktualisiert.

Nachtrag zur Impfung mit AstraZeneca (30.03.2021; 17:50 Uhr):

Das Impfzentrum Kreis Gütersloh muss auf eine Verfügung des MAGS reagieren: Nach einem Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut soll der Impfstoff der Firma AstraZeneca zunächst nur noch bei Personen ab 60 Jahren ohne Einschränkungen empfohlen werden. Der Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze bleibt möglich, allerdings nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung nach sorgfältiger Aufklärung. Das hat das Landesgesundheitsministerium NRW mitgeteilt. Aus diesem Grund verfügt das MAGS per sofort einen Stopp der Impfungen von unter 60-jährigen Männern und Frauen mit Impfstoff der Firma AstraZeneca. Die Impfung dieser Personengruppe mit AstraZeneca darf erst wieder aufgenommen werden, wenn das MAGS sie freigibt. Ersatzweise können die Impfungen der genannten Personengruppe ab dem 1. April 2021 mit BioNTech oder Moderna erfolgen. Für AstraZeneca-Impfungen, die am 30. oder 31. März terminiert sind, können aufgrund der notwendigen Auftau- und Logistikprozesse keine kurzfristigen Ausgleichslieferungen mit mRNA-Impfstoffen erfolgen.

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