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Klinikum erhält zusätzliche Beatmungsgeräte

13.01.2021

für die Intensivstation.

Freuen sich über die neuen Beatmungsgeräte (v.l.)  Chefarzt Prof. Dr. Fikret Er, Stationsleitung Heike Cremer und Geschäftsführerin Maud Beste.
Freuen sich über die neuen Beatmungsgeräte (v.l.) Chefarzt Prof. Dr. Fikret Er, Stationsleitung Heike Cremer und Geschäftsführerin Maud Beste.

Eine Intensivstation ist – nicht nur zu Zeiten von Covid-19 – bei der Versorgung von schwerkranken Patienten auf Beatmungsgeräte angewiesen. Das Klinikum Gütersloh freut sich über zwölf neu angeschaffte Beatmungsgeräte. Diese haben viele Vorteile und ermöglichen eine lungenschonendere Behandlung der Patienten. Möglich war der Neuerwerb unter anderem durch die großzügige Spende einer Person, die namentlich nicht genannt werden wollte sowie durch ein Förderprogramm der Landesregierung.

„An einigen Bettplätzen hatten wir bisher noch keine Beatmungsgeräte. Mit den neu gelieferten Geräten konnten wir somit unsere Kapazität erhöhen. Theoretisch können wir nun an jedem Intensivbettplatz einen Patienten beatmen“, erklärt Prof. Dr. Fikret Er, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, Kardiologie, Rhythmologie und internistische Intensivmedizin.

Die neuen Geräte verfügen über Zusatzfunktionen, die die Handhabung für das Personal erleichtern. So passen sie sich unter anderem an die jeweilige Beatmungssituation des Patienten an und übernehmen die Funktion von bisher drei unterschiedlichen Geräten: die invasive (klassische) Beatmung, die CPAP-Beatmung (Maskenbeatmung) und die High-Flow Beatmung (Hochflusssauerstoffapplikation). Bisher mussten die Geräte bei demselben Patienten unter Umständen mehrfach für diese Funktionen gewechselt werden und waren nicht an jedem Bettplatz vorhanden. Nun kann an jedem Bettplatz jede Beatmungsform angeboten werden. „So ist eine individualisierte Behandlung und eine optimale Entwöhnung von der Beatmung möglich“, macht Prof. Dr. Fikret Er weiter deutlich.

Die Beatmung als Therapie und insbesondere bei COVID-19 Patienten stellt sich als sehr komplex dar. Grundsätzlich benötigt man daher Geräte, die sehr gute Messmöglichkeiten hinsichtlich der verschieden Beatmungsparameter insbesondere im Hinblick auf eine lungenprotektive Beatmung geben. Damit die Geräte lückenlos in die Patientenversorgung integriert wurden, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit den Geräten entsprechend geschult worden.

Trotz ihrer vielfältigen, auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten einstellbaren Einsatzmöglichkeiten, sind die neuen Hightech-Geräte ausgesprochen bedienerfreundlich und so auch in Stresssituationen eine zuverlässige Unterstützung. Sie besitzen zudem einen klar und übersichtlich aufgebauten Touchscreen.

„Gerade jetzt, wo wir die dritte Corona-Welle im Kreis Gütersloh erleben, ist es für die Arbeit im Klinikum grundlegend wichtig, dass wir diese Beatmungsgeräte erhalten haben, um die Intensivkapazitäten auch auf dem gewünscht hohen Niveau zu betreiben“, erklärt Maud Beste, Geschäftsführerin am Klinikum Gütersloh.

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