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Schönes und Nützliches im Botanischen Garten kombiniert

16.05.2024

Der städtische Fachbereich Grünflächen pflanzt in den Sommerblumenbeeten eine Kombination aus Sommerblumen und Gemüsepflanzen.

Bunte Mischung für den Sommer: Das Team um Katja Garbs (rechts), Vorhandwerkerin des städtischen Fachbereichs Grünflächen, pflanzt zurzeit Sommerblumen und Gemüsepflanzen im Botanischen Garten. Die sogenannte Mischkultur sorgt für Abwechslung im Gemüsebeet, sodass sich alle Pflanzen besser entwickeln und sich sogar gegenseitig vor Schädlingen schützen.
Bunte Mischung für den Sommer: Das Team um Katja Garbs (rechts), Vorhandwerkerin des städtischen Fachbereichs Grünflächen, pflanzt zurzeit Sommerblumen und Gemüsepflanzen im Botanischen Garten. Die sogenannte Mischkultur sorgt für Abwechslung im Gemüsebeet, sodass sich alle Pflanzen besser entwickeln und sich sogar gegenseitig vor Schädlingen schützen.

Traditionell werden Gemüse und Blumen in den meisten Gärten in getrennte Bereiche gepflanzt, doch das bunte Mischen der Pflanzen bringt einige Vorteile mit sich. Diese will auch der städtische Fachbereich Grünflächen für die diesjährigen Sommerblumenbeete im Botanischen Garten nutzen und pflanzt daher eine Kombination aus Sommerblumen und Gemüsepflanzen. Durch die sogenannte Mischkultur wird für Abwechslung im Gemüsebeet gesorgt, sodass sich alle Pflanzen besser entwickeln und sich sogar gegenseitig vor Schädlingen schützen. Bei der Ideenfindung geholfen und der passenden Pflanzenauswahl unterstützt hat Dr. Heidi Lorey, Gartenbauingenieurin aus Steinhagen. Sie ist vor allem Expertin für alte Gemüsesorten.

„Wir haben eine gemischte Bepflanzung, unter anderem aus Löwenmäulchen, Sonnenhut, Dahlien, Tagetes, Lampenputzergräsern, Kapuzinerkresse, Staudenfenchel, Rot- und Grünkohl und Auberginen gewählt“, erklärt Daniela Toman vom Fachbereich Grünflächen. Etwa 5.300 Pflanzen werden in diesem Jahr als Tuffs, Ellipsen, als Einstreuer und Unter- und Randpflanzung gesetzt. Mit dabei sind so klangvolle Sortennamen wie „Bishop of Canterbury“ (Dahlie), „Solena Gold“ (Studentenblume) und „Prairie Sun“ (Sonnenhut). Bei der Auswahl der richtigen Gemüsearten wurde darauf geachtet, Pflanzen zu verwenden, die bis lange in den Herbst hinein schön anzusehen sind, da die Beete erst im Oktober wieder abgeräumt werden. Solches Herbst- und Wintergemüse steht länger im Beet als Früh- und Sommergemüse, denn es braucht deutlich mehr Zeit, bis es reif ist. Zu diesen langsamen Gemüsearten gehören der Wirsing, Grün- und Rotkohl, Rosenkohl, Möhren und Rote Bete.

Als kleiner Tipp für zu Hause: Die Mischkultur kann auch im heimischen Garten für Abwechslung im Gemüsebeet sorgen, zum Beispiel mit Pflanzen wie Gartenmelde, Blutampfer, Mangold und Grünkohl. Die Grünkohl-Sorte „Redbor“ hat rote Blätter, wird knapp 80 Zentimeter hoch und ziert wochenlang das Blumenbeet. Beim Kochen werden die Blätter wieder grün.