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Fünfsprachig, fröhlich, fokussiert: Auftakt zur C-City-Konferenz

13.05.2022

Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus fünf Ländern arbeiten zwei Tage lang gemeinsam am Kulturprojekt „Cultural City – Europa liegt nebenan“ – Gastgeber Stadt Gütersloh

Auftakt zur großen C-City-Konferenz in der Gütersloher Stadthalle: (von links) Dr. Malte Zabel (Bertelsmann-Stiftung, Keynote Speaker), Bürgermeister Norbert Morkes, Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel, die Projektleitungen Christina Gößling-Arnold (VHS Gütersloh) und Volker Verhoff (Fachbereich Kultur, Stadt Gütersloh), Lotte Footh (Europe Direct Zentrum Kreis Gütersloh, Keynote Speakerin), Jean-Yves Hugon (Châteauroux), Sara Hedström (Falun), Michal Czepek (Grudziądz), Zulfiqar Darr (Broxtowe, vorn), Max Oestersötebier (The Sazerac Swingers, Keynote Speaker), Nils Rabente (musikalische Gestaltung – Klavier) und Moderatorin Brigitte Büscher.
Auftakt zur großen C-City-Konferenz in der Gütersloher Stadthalle: (von links) Dr. Malte Zabel (Bertelsmann-Stiftung, Keynote Speaker), Bürgermeister Norbert Morkes, Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel, die Projektleitungen Christina Gößling-Arnold (VHS Gütersloh) und Volker Verhoff (Fachbereich Kultur, Stadt Gütersloh), Lotte Footh (Europe Direct Zentrum Kreis Gütersloh, Keynote Speakerin), Jean-Yves Hugon (Châteauroux), Sara Hedström (Falun), Michal Czepek (Grudziądz), Zulfiqar Darr (Broxtowe, vorn), Max Oestersötebier (The Sazerac Swingers, Keynote Speaker), Nils Rabente (musikalische Gestaltung – Klavier) und Moderatorin Brigitte Büscher.

Herzlich willkommen – Welcome – Bienvenu – Välkommen – Serdecznie witamy: Den Kleinen Saal der Stadthalle Gütersloh hat am Freitag fünfsprachiges Stimmengewirr erfüllt. Aus vier Partnerstädten Güterslohs – aus Châteauroux (Frankreich), Falun (Schweden), Grudziądz (Polen) und Broxtowe (Großbritannien) – sind 46 Menschen angereist, um über zwei Tage gemeinsam mit noch mehr Gütersloherinnen und Güterslohern die große Auftaktkonferenz zum länderübergreifenden Kulturprojekt „C-City – Europa liegt nebenan“ miteinander zu gestalten und in Workshops zu arbeiten.

Minister würdigt Zielrichtung von „C-City“

Nachdem die Konferenz aufgrund der Pandemie vom vorigen auf dieses Jahr hatte verschoben werden müssen, freuten sich nun alle Beteiligten umso mehr darüber, dass nun endlich ein Kennenlernen und hier und da auch Wiedersehen in Präsenz möglich ist – allen voran „Cultural City“-Initiator und Gastgeber Andreas Kimpel. „Kommunikation untereinander ist das Wichtigste“, hielt der Gütersloher Kultur-Beigeordnete mit Blick auf die Videomeetings und ungezählten E-Mails fest, in denen, ausgehend von der Stadt Gütersloh, der weltweiten Pandemie zum Trotz die Konferenz vorbereitet worden war. „Wir bauen gemeinsam ein Haus namens C-City, das sich jetzt mit Menschen und mit Ideen füllt.“ Hochwertige künstlerische Projekte sollen im Zeitraum 2025 bis 2028 in allen fünf Städten umgesetzt werden. In einem Videogrußwort würdigte Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, den Grundgedanken und die Zielrichtung von „C-City“: „Als Verbund fünf europäischer Städte wollen Sie sich in Zukunft noch mehr vernetzen. Mit Ihrem Engagement bringen Sie Europa nach ,nebenan‘. Das ist ein großer Beitrag zum Friedensprojekt Europa. Dafür danke ich Ihnen herzlich.“ Auch Güterslohs Bürgermeister Norbert Morkes hob den Aspekt von Freundschaft und Verständigung hervor: „C-City und seine Ideen sind jetzt erst recht ein Ausrufezeichen für ein friedliches und menschliches Europa.“ Irmgard Maria Fellner, Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, war für ein Grußwort und einen Austausch live zugeschaltet und erklärte, Städtepartnerschaften, wie sie am Beispiel „C-City“ auf der kulturellen Ebene ausgebaut werden, seien das unmittelbarste Bindeglied zwischen Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlicher Nationen. „Zivilgesellschaftlicher Austausch ist ein Bollwerk gegen die Feinde der Demokratie.“

„C-City ist mehr als eine ,schöne Sache‘“

Dr. Malte Zabel, Co-Director des Programms „Europas Zukunft“ bei der Bertelsmann Stiftung, führte seine Gedanken zur Bedeutung der Einheit Europas am Ende so zusammen: „C-City ist mehr als nur eine ,schöne Sache‘. Es ist ein Netzwerk, das es ermöglicht, europäischen Zusammenhalt aktiv zu leben.“ Lotte Footh, Leiterin Europe Direct Zentrum Kreis Gütersloh, stellt unter anderem Europaprojekte im Kreis Gütersloh vor, mit denen der europäische Gedanke durch verschiedenste Akteure gestärkt und verbreitet wird. Im Gespräch mit der Journalistin Brigitte Büscher, die die gesamte Konferenz in der Konferenzsprache Englisch an den beiden Tagen moderiert, erzählte der Gütersloher Bandleader Max Oestersötebier (The Sazerac Swingers) von der völkerverbindenden Kraft der Kultur, wie er sie selbst schon ungezählte Male auf Konzertreisen selbst gefördert und erlebt hat. „Musik öffnet so viele Türen. Das ist eines der dankbarsten Dinge, die du beim Musikmachen haben kannst.“ Eine solche offene Tür rannte er mit seinem leidenschaftlichen Plädoyer bei den Franzosen ein: Jean-Yves Hugon, stellvertretender Bürgermeister von Châteauroux und in der Städtefreundschaft zu Gütersloh engagierter Verdienstmedaillenträger der Stadt Gütersloh, lud die Sazerac Swingers umgehend zu einem Besuch in Châteauroux ein. Auf das Gastkonzert dort wird man garantiert nicht lange warten müssen.

Mehr als 100 Teilnehmende arbeiten an zwei Tagen in Workshops

Und auch nach Polen waren am Vorabend schon persönliche Bande geknüpft worden. Michal Czepek aus Grudziądz, zum ersten Mal zu Gast in Gütersloh, berichtete in einer Podiumsrunde mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte von „wunderbaren Gesprächen“ mit dem Franzosen Hugon und dem Gütersloher Oestersötebier und gab zu: „Als Andreas Kimpel vor längerer Zeit zu C-City einlud, dachte ich: Tolle Idee, aber es wird nicht funktionieren. Dann hatten wir das erste Videomeeting, dann weitere und dann habe ich realisiert: Wir machen etwas Tolles zusammen.“

Um an den zwei Konferenztagen gemeinsam Ideen zu entwickeln oder bereits zu schärfen, standen den mehr als 100 Teilnehmenden verschiedene Themenworkshops zur Wahl, von „Theater und Literatur“ über „Jazz und Rock“ bis hin zu „Geschichte und Brauchtum“. Am Samstag geht es weiter mit den Workshops und der Unterzeichnung einer Charta.

Bilderstrecke Auftaktveranstaltung

Stichwort: C-City

„C-City – Europa liegt nebenan“: Unter diesem Titel geht die Stadt Gütersloh beim Aufbau eines kulturellen europäischen Städtenetzwerks (Cultural City) voran. Damit will Initiator Andreas Kimpel, Gütersloher Beigeordneter für Kultur und Weiterbildung, den Grundgedanken des vereinten Europa stärken und die Netzwerkbildung von Kulturschaffenden aus Gütersloh und den Partnerstädten Châteauroux (Frankreich), Grudziądz/Graudenz (Polen), Broxtowe (Großbritannien) und Falun (Schweden) fördern. Unter der Federführung Güterslohs werden gemeinsam Ideen und hochwertige künstlerische Projekte entwickelt und im Projektzeitraum 2025 bis 2028 umgesetzt – in einzelnen Aktionen, aber auch gleichzeitig in mehreren Partnerstädten. Die Bandbreite reicht von Theater und Tanz über Film, Musik und Literatur bis hin zu Wissenschaft, Wirtschaft und Kulturpolitik. Erste Ideenskizzen sind bereits gemeinsam entwickelt worden. „Herausragende, vielgestaltige Kultur findet nicht nur in Metropolen statt, sondern auch in Städten von der Größe Güterslohs und unserer Partnerstädte“, betont Andreas Kimpel. „Das wollen wir nachhaltig deutlich machen und für die Menschen vor Ort erlebbar machen.“ Mehr über das Projekt unter www.c-city.eu.

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