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Stadt Gütersloh führt Pfandsystem ein

29.04.2019

Coffee-to-go aus einem grünen Becher/Starschuss mit großer Beteiligung.

Enge Kooperation für den Pfandbecher: (v.l.) Franziskus von Boeselager (CupForCup GmbH), Umweltdezernentin Christine Lang, Axel Glasenapp (Obermeister der Bäckerinnung) Sonja Wolters (Leiterin des Fachbereichs Umweltschutz) Jan-Erik Weinekötter (Gütersloh Marketing) und Ilka Kleikemper (GEG).
Enge Kooperation für den Pfandbecher: (v.l.) Franziskus von Boeselager (CupForCup GmbH), Umweltdezernentin Christine Lang, Axel Glasenapp (Obermeister der Bäckerinnung) Sonja Wolters (Leiterin des Fachbereichs Umweltschutz) Jan-Erik Weinekötter (Gütersloh Marketing) und Ilka Kleikemper (GEG).

Viele wollen ihn, alle können ihn bekommen. Ab sofort gibt es in 22 Gütersloher Geschäften den grünen Mehrweg-Pfandbecher für Kaffee. Die Stadt hat sich für ein Pfandsystem entschieden, das die Düsseldorfer CupForCup GmbH mittlerweile in ganz Deutschland anbietet. Es handelt sich um einen Becher aus Polypropylen, der bis zu 400 Mal verwendbar ist. Die Kaffeetrinker zahlen beim Kauf eines Coffee-to-go einen Euro Pfand, den sie bei der Rückgabe des Bechers zurückerhalten. Das Spülen übernehmen die Geschäfte. Dass viele Verkaufsstellen an dem Pfandsystem interessiert sind, dafür hat der Fachbereich Umweltschutz bereits positive Signale in den Gesprächen mit der Bäckerinnung, dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband und dem Einzelhandelsverband erhalten. „Wir freuen uns, dass wir diesen Becher jetzt präsentieren können“, sagte Umweltdezernentin Christine Lang. Es sei wichtig für den Erfolg, dass sich möglichst viele Betriebe an dem Pfandsystem beteiligen.

Die genaue Zahl für Gütersloh gibt es nicht, aber in Deutschland werden stündlich 320.000 Coffee-to go-Becher weggeworfen. Für deren Herstellung werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter Wasser benötigt. Für die Produktion ist jährlich eine Energiemenge nötig, mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte.

320.000 Becher stündlich bedeuten, dass ein Deutscher jährlich 34 Becher wegwirft. Statistisch umgerechnet würden demnach in Gütersloh jährlich etwa 3.400.000 Stück anfallen. Und - diese Becher können nicht recycelt werden.

Auch durch Werbemaßnahmen will die Stadt auf die neuen Pfandbecher aufmerksam machen. Vorgesehen ist zum Beispiel eine Aktion auf dem Zentralen Omnibusbahnhof, wo ÖPNV-Fahrgäste auf den Bus warten und auch Schülerinnen und Schüler anzutreffen sind, die einen Coffee-to-go ganz selbstverständlich und regelmäßig nutzen. Um diese Zielgruppe zu erreichen, wird am Freitag, 3. Mai, eine Werbeaktion mit der Vergabe von Gutscheinen durchgeführt, die von den Schülerinnen und Schülern der weltweiten Bewegung „Fridays for Future“ unterstützt wird. Auch in den Stadtbussen wird auf den Monitoren für die Pfandbecher geworben.

Mit der Einführung des Pfandbechers übernimmt die Stadt Gütersloh eine Vorreiterrolle. Die Aktion wird in Kooperation mit der Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen (GEG) auf den gesamten Kreis ausgeweitet. Auch der Nachbarkreis Warendorf wird dieses System einführen.

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Der Bürgermeister
Berliner Straße 70
33330 Gütersloh

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