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Erfolgsreiches 9. Diabetessymposium im Klinikum Gütersloh

15.09.2022

120 Ärztinnen und Ärzte sowie Diabetesberaterinnen und -berater nahmen teil.

Dr. Michaela Müller-Rösel, Leitende Ärztin Diabetologie, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, Ernährungsmedizin, Klinikum Gütersloh
Dr. Michaela Müller-Rösel, Leitende Ärztin Diabetologie, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, Ernährungsmedizin, Klinikum Gütersloh

Das Leben mit Diabetes ist eine tägliche Herausforderung – für Betroffene und Angehörige, aber auch für die behandelnden Ärzte und Diabetesberater. Um der Vielschichtigkeit der Erkrankung gerecht zu werden, ist dabei auch immer ein Blick über den Tellerrand zu anderen Fachdisziplinen sinnvoll. Beim 9. Diabetessymposium im Klinikum Gütersloh war genau dies möglich: Auch in diesem Jahr folgten mehr als 120 Ärztinnen und Ärzte sowie Diabetesberaterinnen und -berater der Einladung, um online oder vor Ort ihr Wissen durch interdisziplinäre Vorträge sowie im Gespräch mit anderen Fachleuten oder Ausstellern aus der Industrie zu erweitern.

„Diabetiker leiden meist an einer Reihe schwerwiegender Folgeerkrankungen, die ganz unterschiedliche Bereiche des Körpers betreffen können. Die enge Zusammenarbeit verschiedener ärztlicher Fachbereiche ist für eine optimale Behandlung zuckerkranker Patienten deshalb unerlässlich“, sagt Internistin und Diabetologin Dr. Michaela Müller-Rösel vom Klinikum Gütersloh, die das hochkarätige Symposium initiiert und moderiert hat. „Im Rahmen des Diabetessymposiums stellen wir deshalb immer den interdisziplinären Therapieansatz in den Fokus und betrachten verschiedene Erkrankungen, die mit der Diagnose Diabetes einhergehen können.“

In diesem Zusammenhang lag einer der Schwerpunkte der Veranstaltung auf den drei Organsystemen Gehirn, Herz und Niere. Prof. Dr. med. Thomas Duning (Klinikum Bremen Ost) referierte dabei zum Thema „Diabetes und Hirn – Demenz oder andere Komplikationen“, Prof. Dr. med. Michael Lehrke (Universitätsklinikum RWTH Aachen) stellte aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich Diabetes und Herz vor und Prof. Dr. med. Thomas Ebert (Universitätsklinikum Leipzig) betrachtete in seinem Vortrag den Glukosehaushalt der Niere. Ein weiteres Augenmerk wurde auf die Themen Hormone und Sexualität gelegt, deren Zusammenhang mit der Erkrankung Diabetes von Prof. Dr. med. Henri Wallaschofski (Hausärztliche Schwerpunktpraxis Endokrinologie/Diabetologie/ Ernährungsmedizin, Erfurt) und Dr. med. Carla Pohlink (Kardiologisch-Hausärztliche Praxis Pauli, Altenburg; Salusophy) in Vorträgen beleuchtet wurde. Passend zu einem im letzten Jahr sehr vorherrschenden Thema widmete sich Prof. Dr. med. Dirk Müller-Wieland (Universitätsklinikum RWTH Aachen) der Frage, welche Impfungen für Diabetespatienten sinnvoll sind. Darüber hinaus wagten PD Dr. med. Matthias Kapischke und Prof. Dr. med. Gero Massenkeil vom Klinikum Gütersloh einen Blick in die Zukunft: Ist der Diabetes mellitus Typ 1 bald heilbar und was ist bis dahin die bestmögliche Therapie? Passend dazu stellten Dr. med. Katarina Braune (Charité Berlin) und Prof. Dr. med. Barbara Ludwig (Universitätsklinikum Dresden) Möglichkeiten für einen Ersatz der Bauchspeicheldrüse vor.

Das nächste Gütersloher Diabetessymposium ist bereits in Planung. Es soll am 9. September 2023 stattfinden.

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