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1:1-Ausstattung ab Klasse 7

15.05.2020

Digitalkonzept für Gütersloher Schulen wird am 19. Mai im Bildungsausschuss vorgestellt – 2100 Endgeräte sind bereits in Schulen vorhanden – Glafaserausbau an allen Schulen abgeschlossen.

Mit einem umfassenden Konzept zur digitalen Ausstattung von Schulen, Schülerinnen und Schülern geht die Stadt Gütersloh in den nächsten Bildungsausschuss am Dienstag, 19.5. um 17 Uhr im Großen Saal der Stadthalle. Bis zum Ende des Jahres sollen demnach alle Gütersloher Grund- und weiterführenden Schulen mit Endgeräten als Klassensätze ausgestattet sein. Außerdem werden die Voraussetzungen eine „1:1-Ausstattung“ der Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 geschaffen. Das umfangreiche Konzept, das unter dem Tagesordnungspunkt „Digitalisierung an Schulen der Stadt Gütersloh“ (134/2020) ab sofort im Ratsinformationssystem zu finden ist, beschreibt fachliche und rechtliche Voraussetzungen, benennt Anschaffungskosten und geht auf die Frage der Elternbeteiligung sowie der Finanzierung für diejenigen ein, die sich die Anschaffung eines Endgeräts nicht aus eigenen Mitteln leisten können. Das Konzept sieht die zentrale Anschaffung von iPads bzw. Laptops durch den Schulträger Stadt vor - bei monatlichen Kosten für die Eltern zwischen 13,50 Euro und 30 Euro – je nach Laufzeit und Umfang des gebuchten Pakets. 

Zusage von Teilhabe und Chancengerechtigkeit in einer „digitalen Welt“

Kern des Digitalkonzepts, das auch den weiteren Zeitplan für die Ausstattung der Schulen selbst mit der nötigen Infrastruktur umfasst, ist die Zusage von Teilhabe und Chancengerechtigkeit in einer „digitalen Welt“, in der Schüler und Schülerinnen befähigt werden müssen, „die erforderlichen sozialen und kommunikativen Kompetenzen erwerben und zeitgemäße digital unterstützte Formen der Zusammenarbeit kennen- und nutzen zu lernen“, heißt es in der Vorlage für den Bildungsausschuss, den der zuständige Beigeordnete Henning Matthes vorlegt. Er weist darauf hin, dass das Konzept in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Gütersloh und Vertretungen aller Schulformen, unterstützt durch Schulaufsicht, die Medienberatung des Kreises und des Zentrums für Digitale Bildung und Schule entwickelt wurde und vom „Beirat IT an Schulen“ als „Runder Tisch“ und Austauschplattform begleitet wird.

Einheitliches Ausstattungskonzept

Ein einheitliches Ausstattungskonzept – sowohl hinsichtlich Gerätetypus, -spezifika und Zubehör ist ebenfalls zentraler Bestandteil des Konzepts, begründet mit der Möglichkeit eines „stadtweit einheitlichen Digitalisierungsfortschritts“ und von Synergieeffekten wie Vereinfachungen in den jeweiligen Prozessen (z.B. Beschaffung und Support). Entschieden hat man sich für iPads – in den Grundschulen und den Klassen fünf bis sechs als „Koffersätze“ zur Nutzung in der Schule, in den Klassen sieben bis zehn als individuelles Gerät für jeden Schüler und jede Schülerin. Für die Oberstufe sind Laptops, ebenfalls als jeweils eigenes Gerät, vorgesehen. Einfache Handhabung, schnelle Einsatzbereitschaft, einfache, selbsterklärende Technik, die direkte Möglichkeit der Präsentation von Arbeitsergebnissen und Zukunftsorientierung durch ständige Weiterentwicklung waren unter anderem Kriterien für die iPad-Entscheidung.

iPads und Laptops

Sehr deutlich und ausführlich nimmt das Konzept auch zu Fragen der Finanzierung und den Zuständigkeiten mit Verweis auf die entsprechenden rechtlichen Grundlagen Stellung. Demnach fällt die gesamte digitale Infrastruktur – inklusive der „Koffersätze“ mit iPads, die in der Schule bleiben – in die Zuständigkeit des Schulträgers Stadt Gütersloh, die persönlichen Endgeräte wiederum gehören zur Ausstattung der Schüler und fallen somit, so stellt die Vorlage klar, nicht in die Zuständigkeit des Schulträgers. Kritisiert wird aber auch, dass hierzu bisher weder im Rahmen der Schulgesetzgebung noch im Rahmen von „untergesetzlichen Regelungen“ Klarstellungen durch das Land NRW erfolgt seien. Insgesamt geht die Stadt Gütersloh von insgesamt über 2 Millionen Euro jährlichen Kosten für die Umsetzung des Konzeptes aus - inklusive Infrastruktur, Gerätebeschaffung und Support-Leistungen durch die regio IT aus.

Aktueller Sachstand (11.05.2020)

  • Aufgrund der frühzeitigen Weichenstellungen und Planung ist der Glasfaserausbau an allen Schulen der Stadt Gütersloh abgeschlossen. Die Ausleuchtung erfolgt in Abhängigkeit von der Nutzung.
  • 162 Tafeln wurden durch digitale Displays ersetzt und weitere 200 werden aktuell beschafft.
  • 2.100 digitale Endgeräte sind in Schulen vorhanden.
  • Mit einem deutschen Marktführer bei Schulserverlösungen sind die Schulen der Stadt zukunftsfähig aufgestellt. Hierauf aufbauende Lernplattformen werden derzeit erprobt.

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