Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Schriften von Fonts.com, Youtube-Videos, Google Maps, OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

24. November 2025

Hier debattieren die Politiker von morgen

49 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren haben sich zur ersten Sitzung des 13. Jugendparlaments im Rat getroffen.

Die neuen Sprecher und ihre Stellvertreter des Jugendparlaments. (Mitte) Leon-Maximilian Hildebrand (17) und Jemma Abdulmassih (15) sind die neu gewählten Sprecher des JuPa. (Außen) Mieke Mercedez Witulla (15) und Umut-Cem Onuk (18) wurden als Stellvertreter gewählt.
Die neuen Sprecher und ihre Stellvertreter des Jugendparlaments. (Mitte) Leon-Maximilian Hildebrand (17) und Jemma Abdulmassih (15) sind die neu gewählten Sprecher des JuPa. (Außen) Mieke Mercedez Witulla (15) und Umut-Cem Onuk (18) wurden als Stellvertreter gewählt.
Während sich die meisten Jugendlichen nach der Schule mit Freunden treffen oder ihren Hobbys nachgehen, gestalten 49 Junior-Politiker die Zukunft der Stadt Gütersloh mit. Am Montag, 17. November, haben sich die Mitglieder des 13. Jugendparlaments (JuPa) zu ihrer ersten Sitzung getroffen. Die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren debattieren regelmäßig und mischen sich mit ihren Wünschen, Ideen, Interessen und Problemen in die Gütersloher Politik ein.

Antonia Vida ist mit ihren zwölf Jahren eine der Jüngsten und zum ersten Mal dabei. „Ich möchte meine Ideen einbringen und andere mit Argumenten überzeugen, damit sie mich bei meinen Anliegen unterstützen“, sagt die Sechstklässlerin. Sie wurde von ihrer Schule, dem städtischen Gymnasium, in das JuPa gewählt. Das Gremium setzt sich aus per Schulwahl gewählten Mitgliedern aus der Stadt Gütersloh zusammen. Jede weiterführende Schule in Gütersloh schickt, wenn genügend Kandidaten an den Schulen zur Verfügung stehen, dabei jeweils drei Kandidaten und drei Stellvertreter ins Jugendparlament – das gilt auch für Berufs-, Förder- und kreisweite Schulen.

Zwei Jahre wird Antonia Vida jetzt alle sechs Wochen im Ratssaal mit ihren politischen Mitstreitern über Themen, die die Jugend bewegen, debattieren und sie durch Aktivitäten sichtbar machen und mögliche Lösungen verfolgen. Besonders wichtig ist ihr dabei, Kindern und Tieren in Not zu helfen. „Wenn ich groß bin, möchte ich Politikerin werden“, sagt die Gütersloherin selbstbewusst. Diesem Schritt ist sie jetzt ein ganzes Stück nähergekommen, denn sie sitzt dort, wo noch vor drei Tagen die „Erwachsenen“-Politiker im Rat ihre erste Sitzung abhielten.

Begleitet und moderiert wird das Komitee von Nadine Deppe vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Gütersloh. Deppe ist überzeugt: „Das Jugendparlament ist wichtig als eine Form der aktiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben, in dessen Gemeinschaft sich die jungen Menschen auch über eigene Filterblasen und Freundeskreise hinaus für die Anliegen junger Menschen einsetzen.“

Die erste Amtshandlung der Heranwachsenden war die Wahl neuer Sprecherinnen und Sprecher. Jemma Abdulmassih und Leon-Maximilian Hildebrand wurden zu neuen Vorsitzenden gewählt und lösen damit Diana Gergova und Carlo Schmidt ab. Umut-Cem Onuk und Mieke Mercedez Witulla wurden als Stellvertreter gewählt.

Die diskutierten Themen fließen in die Entscheidungsfindung des Stadtrats mit ein. Henning Matthes, Beigeordneter für den Bereich Familie, Jugend, Schule, Soziales und Sport der Stadt Gütersloh, sagte den JuPa-Mitgliedern: „Wir hören euch zu und nehmen euch ernst.“ Matthes weiter: „Wir wollen Tipps und Anregungen von Jugendlichen für die zukunftsfähige Weiterentwicklung unserer Stadt bekommen. Wir brauchen im Rathaus die Sichtweise von jungen Menschen, damit unsere Entscheidungen die Stadt wirklich nach vorne bringen.“

Die nächste Sitzung des Jugendparlaments findet am Mittwoch, 21. Januar, statt. Wer einen Einblick in die erste Sitzung des 13. Jugendparlaments in Gütersloh bekommen möchte, findet auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Gütersloh einen Video-Beitrag dazu.