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Europäisches Kulturnetzwerk „made in Gütersloh“

23.11.2021

C-City soll ab 2025 realisiert werden – Alle fünf Partnerstädte wollen mitarbeiten.

Kulturdezernent Andreas Kimpel (l.) und Daniela Daus, Projektkoordinatorin bei der Stadt Gütersloh, stellten die C-City-Infobroschüre und den Projektfilm vor. Foto: Bojak, Glocke.
Kulturdezernent Andreas Kimpel (l.) und Daniela Daus, Projektkoordinatorin bei der Stadt Gütersloh, stellten die C-City-Infobroschüre und den Projektfilm vor. Foto: Bojak, Glocke.

„C- City – Europa liegt nebenan“: Das ambitionierte Kulturprojekt, das der städtische Fachbereich Kultur gemeinsam mit den Gütersloher Partnerstädten für das Jahr 2025 plant, nimmt weiter Gestalt an. Dies nicht nur in Form einer Infobroschüre und eines Projektfilms, der Auskunft gibt über Konzept, Inhalte und Ziele, sondern auch in der Zusage der russischen Partnerstadt Rshew, mit dabei zu sein. Damit entsteht mit Gütersloh, Châteauroux in Frankreich, Broxtowe in Großbritannien, Falun in Schweden, Grudziadz in Polen und eben Rshew ein imposantes Netzwerk, das ganz unterschiedliche Kulturlandschaften umfasst. Künstlerischer Austausch, gemeinsame Ideen entwickeln, voneinander lernen – all das impliziert die Projektidee, die von den städtischen Kulturfachleuten ausgeht und hier vor Ort in enger Zusammenarbeit mit der VHS und in Abstimmung mit der Abteilung Partnerstädte in der Rathaus-Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt wird.

Dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung hat Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel jetzt (22.11.2021) einen Sachstandsbericht gegeben, der zeigt, dass das Projekt im „Jahr vier“ vor dem Start bereits aus der reinen Theoriephase herausgewachsen ist. Die Partnerstädte haben mit Letters of Intent ihre Mitwirkung besiegelt. In virtuellen Konferenzen sind bereits erste Ideenskizzen entwickelt worden, Konturen hat bereits die geplante Umsetzung von Hans Werner Henzes Kinderoper „Pollicino“.

Vier Schwerpunkt-Themen haben sich in den ersten gemeinsamen Abstimmungen herauskristallisiert: Sport/Essen/Nachhaltigkeit, Erinnerungskultur/Museum/Brauchtum, Musik/Theater/Tanz sowie Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum. „Bis zum Frühjahr kommenden Jahres soll eine gemeinsame Charta entwickelt werden, die von allen C-City-Mitgliedstädten unterzeichnet werden soll und den Wertekanon der gemeinsamen Arbeit festhält,“ sagt Andreas Kimpel. Zu den Leitzielen könnten Nachhaltigkeit, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien Europas gehören, beschreibt Kimpel den Rahmen.

Für Mai 2022 ist in Gütersloh die erste gemeinsame Live-Konferenz mit den internationalen Partnern geplant. Sie soll dann in Vorbereitung auf das erste Umsetzungsjahr 2025 jährlich in einer anderen der teilnehmenden Städte stattfinden und die Planungen vertiefen. Für 2023 habe bereits Châteauroux zugesagt, berichtet Andreas Kimpel. Auf lokaler Ebene ist für den 14. Dezember um 17 Uhr im Kleinen Saal der Stadthalle eine Infoveranstaltung geplant, deren Ziel es ist, die C-City-Idee in die Gütersloher Kulturszene hineinzutragen. Denn „C-City“ ist letztlich auch ein kulturelles Bürgerprojekt, bei dem Künstler und Künstlerinnen, Gruppen und Initiativen eingeladen sind, ihre Kreativität und ihre Expertise mit einzubringen.

Auch dafür wirbt der Projektfilm, bei der neben den Initiatoren und Daniela Daus als Projektkoordinatorin bei der Stadt auch die anderen teilnehmenden Städte in Wort und Bild vorgestellt werden. So ist „C-City“ – wie sollte es anders sein – bereits in der ersten Phase mehrsprachig. Er wird so wie die Infobroschüre auch in Frankreich, Großbritannien, Schweden und Polen eingesetzt. Nach der nun erfolgten Zusage von Rshew stellt Andreas Kimpel auch eine russische Version in Aussicht.

Unter folgenden Links ist der Projektfilm zu erreichen:

www.stadt.gt/c-city (Voll-Version)
www.stadt.gt/c-city-kurz (Kurz-Version)
Alle Infos zum Projekt und die Broschüre zum Download unter www.kulturportal-guetersloh.de

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