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„Ich sehe dich und bin für dich da!“

04.02.2020

Fachtag der städtischen Kindertageseinrichtungen zur bindungsorientierten Pädagogik.

Führten durch den Fachtag: Bettina Kirchner (Fachbereich Tagesbetreuung von Kindern, Stadt Gütersloh), Sabine Haupt-Scherer (Referentin, pädagogische Mitarbeiterin und Trauma-Fachberaterin) und Andrea Körber (Fachbereich Tagesbetreuung von Kindern, Stadt Gütersloh).
Führten durch den Fachtag: Bettina Kirchner (Fachbereich Tagesbetreuung von Kindern, Stadt Gütersloh), Sabine Haupt-Scherer (Referentin, pädagogische Mitarbeiterin und Trauma-Fachberaterin) und Andrea Körber (Fachbereich Tagesbetreuung von Kindern, Stadt Gütersloh).

Die Fähigkeit, sich in Gegenwart anderer Menschen sicher zu fühlen, ist einer der wichtigsten Aspekte menschlicher Gesundheit. Die Grundlagen zur Kontakt- und Bindungsfähigkeit werden in frühester Kindheit gelegt: durch Schutz, Sicherheit und Fürsorge. Wenn im Kindesalter keine sichere Bindung entsteht, kann es zu Verhaltensauffälligkeiten kommen. Auf Einladung des Fachbereichs Tagesbetreuung von Kindern kamen jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 22 städtischen Kindertageseinrichtungen zu einem Fachtag zum Thema „Bindungstheorie und bindungsorientierte Pädagogik“ in der Aula des Städtischen Gymnasiums zusammen.

Bei der ganztägigen Schulung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Referentin Sabine Haupt-Scherer, pädagogische Mitarbeiterin des Jugendhofs Vlotho und Trauma-Fachberaterin, Einblicke in die bindungsorientierte Pädagogik, die Wege aufzeigen will, Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten besser zu verstehen und angemessen pädagogisch zu begleiten. Sobald Kinder sich sicher fühlen, beginnen sie die Welt zu erkunden, ihre Fähigkeiten zu erproben und sich neuen Aufgaben zu stellen. Werden sie dabei irritiert, suchen sie erneut Schutz. In diesem Wechsel zwischen Bindungssuche und Welterkundung findet Entwicklung statt. „Die Unterstützung von erwachsenen Bezugspersonen, wie Eltern oder Erziehern, ist dabei besonders wichtig“, unterstreicht Haupt-Scherer. Beim ersten Fachtag in diesem Jahr werden daher alle Mitarbeitenden der Kitas gemeinsam zum Thema bindungsorientierte Pädagogik geschult. „Die Themen für unsere Fachtagungen entwickeln sich aus der alltäglichen Praxis und den Bedürfnissen der Erzieherinnen und Erzieher“, erklärt Bettina Kirchner, Fachberaterin bei der Stadt Gütersloh. Ziel der Fachtagung sei es, die Kolleginnen und Kollegen aus den städtischen Kitas für bindungsorientierte Ansätze zu sensibilisieren, um Risikosituationen noch schneller erkennen zu können. „Für uns ist es wichtig, dass alle Teams eine ‚gemeinsame Sprache‘ sprechen. Wir als städtischer Träger sind gefordert, das Fachwissen und die notwendige Qualifikation zu fördern“, ergänzt Andrea Körber, Leiterin der Abteilung Tagesbetreuung von Kindern im gleichnamigen Fachbereich der Stadt Gütersloh.

Die ausgebildete Trauma-Fachberaterin Sabine Haupt-Scherer greift daher während des Fachtags immer wieder auf praxisnahe Beispiele zurück und wählt den Zugang zur Bindungstheorie über Handpuppen, die beispielhaft für verschiedene Bindungsmuster bei Kindern stehen und sich so leichter auf die eigene Praxis übertragen lassen. „Das Thema der Kontakt- und Bindungsfähigkeit ist ein pädagogisch sowie gesellschaftlich wichtiges Thema“, erklärt sie. In der heutigen Zeit sei es für Familien und Erzieher immer schwieriger, ausreichend Zeit mit den Kindern zu verbringen. „Diese gemeinsame Zeit muss sichergestellt werde, denn Kinder entwickeln sich durch Erfahrungen von Schutz, Sicherheit und Fürsorge weiter.“

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