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Vielfältiges Programm der Fairen Woche

06.09.2021

vom 10. bis zum 24. September.

Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh laden zu den Veranstaltungen der Fairen Wochen 2020 ein: (v.l. vorn) Leif Pollex (städtischer Fachbereich Umweltschutz), Marianne Tilch (Verein Fairleben und Regionalgruppe Attac), Tupo Mwakipesile, Erika Engelbrecht (beide Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh), (v.l. hinten) Gisela Kuhlmann (städtischer Fachbereich Umweltschutz), Ludger Klein-Ridder (Solarenergieförderverein, Anne-Frank-Gesamtschule e.V), Sybille Geißler (Fairtrade-Team am Städtischen Gymnasium), Inge Trame (städtische Gleichstellungsbeauftragte) und Sonja Wolters (Leitung Fachbereich Umweltschutz).
Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh laden zu den Veranstaltungen der Fairen Wochen 2020 ein: (v.l. vorn) Leif Pollex (städtischer Fachbereich Umweltschutz), Marianne Tilch (Verein Fairleben und Regionalgruppe Attac), Tupo Mwakipesile, Erika Engelbrecht (beide Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh), (v.l. hinten) Gisela Kuhlmann (städtischer Fachbereich Umweltschutz), Ludger Klein-Ridder (Solarenergieförderverein, Anne-Frank-Gesamtschule e.V), Sybille Geißler (Fairtrade-Team am Städtischen Gymnasium), Inge Trame (städtische Gleichstellungsbeauftragte) und Sonja Wolters (Leitung Fachbereich Umweltschutz).

Zum zehnten Geburtstag der Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh, die sich 2011 gegründet hat, steht das Programm der Fairen Woche in diesem Herbst ganz im Zeichen des „kleinen runden“ Geburtstags. Ein Highlight des Geburtstagspakets, das die Aktiven der ausrichtenden Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Gütersloh und der Volkshochschule Gütersloh geschnürt haben, ist der Auftritt des Impro-Theaters „Die Stereotypen“ am 23. September in der Weberei. Weitere Aktionen der Fairen Woche sind unter anderem Vorträge, Gottesdienste und ein Flohmarkt.

Mit ihrer Gründung im Jahr 2011 legte die Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh den Grundstein zum Projekt Fairtrade-Stadt Gütersloh. 2012 verlieh der gemeinnützige Verein TransFair (Fairtrade Deutschland) der Stadt Gütersloh erstmals die Auszeichnung „Fairtrade-Stadt“ für ihr Engagement für den Fairen Handel. Seit 2012 stellt die Steuerungsgruppe jedes Jahr ein Programm mit vielfältigen Angeboten zur Fairen Woche im Herbst vor. Die örtliche Fairtrade-Steuerungsgruppe mit Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen ist kontinuierlich und vielfältig aktiv. „Zehn Jahre Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh – das ist eine erfreuliche Zahl und das spornt die Gruppe an, weiterzumachen und den Gedanken des Fairen Handels zu verbreiten“, betont Gisela Kuhlmann, die bei der Stadt Gütersloh im Fachbereich Umweltschutz in den vergangenen Jahren die örtlichen Aktivitäten im Bereich Fairtrade koordinierte. Ab sofort wird ihr Nachfolger Leif Pollex diese Funktion übernehmen: „Wir haben den starken Eindruck, dass in der Gesellschaft das Bewusstsein für ausbeuterische und umweltschädliche Arbeits- und Produktionsbedingungen kontinuierlich steigt und demzufolge für immer mehr Menschen zum Kriterium für eine Kaufentscheidung wird.“ Das bestätigt Erika Engelbrecht. Die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh engagiert sich seit Jahrzehnten für Fairen Handel und ist in dem früher von der Gemeinde, inzwischen von einem Verein getragenen Weltladen am Berliner Platz aktiv. „Der Zuspruch zu den Produkten im Weltladen hat sich erhöht, und in Gesprächen, die sich ergeben, sagen viele Kundinnen und Kunden, dass sie hier mit gutem Gewissen kaufen können.“

In ihrer diesjährigen Auflage bietet die Veranstaltungsreihe wieder ein vielfältiges Programm: Am Donnerstag, 23. September, ab 20 Uhr präsentiert die Faire Woche in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh „Die Stereotypen“ auf der Bühne in der Weberei in Gütersloh. Das Impro-Theater aus Bielefeld widmet sich einem aktuellen ernsten Thema von der humorvollen Seite. Mit Szenen, Liedern und Gedichten zu den großen Zukunftsthemen – in Sekundenschnelle improvisiert nach Stichworten aus dem Publikum. So wird das Publikum zum Regisseur.

Weniger ist mehr: am Donnerstag, 16. September, von 14 bis 18 Uhr werden auf einem kleinen feinen Flohmarkt (Brackweder Straße 25) Dinge angeboten, die der eine nicht mehr brauchen kann und über die ein anderer sich freut. Der Erlös kommt dem Ökumenischen Weltladen Friedrichsdorf zugute. Zum Gottesdienst „Gottes Barmherzigkeit fordert heraus“ lädt die evangelische Kirchengemeinde Sonntag, 19. September, um 9.30 Uhr sowie um 11 Uhr in der Apostelkirche ein. Um das Lieferkettengesetz geht es bei einem Vortrag organisiert durch die Attac-Regionalgruppe Gütersloh am Donnerstag, 16. September, um 19 Uhr im Haus der Begegnung in Gütersloh. Der Weltladen Gütersloh bietet ebenfalls am Donnerstag (16. September) um 19 Uhr eine Informations- und Diskussionsrunde mit jungen Erwachsenen zum Thema „Was hat mein Schokoriegel mit Kinderarbeit zu tun?“ an.

Je nach Entwicklung der Corona-Lage können kurzfristig Änderungen erforderlich sein. Daher ist es ratsam, sich kurz vor einer Veranstaltung beim jeweiligen Veranstalter oder bei Leif Pollex vom städtischen Fachbereich Umweltschutz, Telefon 05241/822330, E-Mail: lfpllxgtrslhd zu erkundigen. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es im Programm-Flyer, der an vielen Stellen in der Stadt ausliegt und im Internet unter www.fairtrade.guetersloh.de.

Hintergrund
Zu den Akteuren der Fairen Wochen gehört die Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh. Zu ihren Mitgliedern zählen die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh sowie Mitglieder aus deren Ausschuss für Mission, Ökumene und Weltverantwortung, die Vereine Fairleben Gütersloh und Eine-Welt-Kreis Gütersloh, Gütersloh Marketing, die Attac-Regionalgruppe, der Entwicklungshilfeverein des Kolpingwerk-Bezirksverbands Wiedenbrück, der Eine-Welt-Kreis der Katholischen Kirchengemeinde Bruder Konrad, der Solarenergie-Förderverein der Anne-Frank-Gesamtschule, das Städtische Gymnasium, ein Mitarbeiter aus dem Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh sowie zahlreiche weitere engagierte Gütersloherinnen und Gütersloher.

Für Fairtrade-Produkte gelten folgende Standards: vertretbare soziale, ökonomische und ökologische Produktionsbedingungen in den Entwicklungs- und Schwellenländern, Verbot von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Diskriminierung, Mindestpreis für die Produzenten, zusätzliche Fairtrade-Prämien und Prämien bei biologischem Anbau für Produzenten sowie Schutz von Wasserressourcen.

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