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Löschzüge üben am brennenden Stoppelfeld

30.08.2022

Fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Gütersloh und Gäste üben den Ernstfall.

Fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Gütersloh und Gäste üben den Ernstfall auf dem Stoppelfeld.
Fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Gütersloh und Gäste üben den Ernstfall auf dem Stoppelfeld.

Hochaktuell ist das Thema der diesjährigen Stadtübung der Gütersloher Feuerwehr auf einem Feld auf der Stadtgrenze zur Bielefeld gewesen: Vegetationsbrand. Brände in der freien Natur – angesichts wochenlanger Trockenheit ein Szenario, mit dem die heimischen Wehren täglich rechnen müssen. Um das Vorgehen zu perfektionieren und zu vereinheitlichen, haben rund 90 Feuerwehrleute der fünf Löschzüge Gütersloh, Isselhorst, Avenwedde, Friedrichsdorf und Spexard sowie die Betriebsfeuerwehr der Firma Pfleiderer gemeinsam auf dem Acker von Kai Welpmann in Ummeln, Mitglied des Löschzugs Isselhorst, geübt. Es galt, ein brennendes Stoppelfeld zu löschen.

Da Wasser im weitläufigen Gelände Mangelware war, wurde an der ersten Station ganz ohne kühlendes Nass gelöscht. Mit Schippen und Feuerpatschen wurde den Flammen auf dem Feld der Garaus gemacht, teils durch den simplen Entzug des Sauerstoffs, teils durch Umgraben. Die Maxime lautete: Streicheln ist besser als Schlagen! Denn durch den zusätzlichen Luftzug würde sonst Glut im Umkreis verteilt, die wieder neue Brandstellen entfachen würde. „Ungewohnt, klappt aber ganz gut“, war als Kommentar der Feuerwehrleute in Aktion öfter zu hören. Das galt auch für den zweiten Durchgang, für den eigens neue D-Schläuche und entsprechende Strahlrohre angeschafft worden waren. Da sie kleiner sind als beispielsweise die C-Rohre, können sie leichter durch das Gelände getragen und an den Fahrzeugen befestigt werden.

Die Federführung der Stadtlöschübung hatte in diesem Jahr der Löschzug Isselhorst. Übungsleiter Heinz-Hermann Zöllner hatte die einzelnen Übungsstationen zusammen mit den Brüdern Janek und Jonas Burg vorbereitet. Die Burg-Brüder erläuterten ihren Kameraden – mit dabei auch zwei Fahrzeuge der Bielefelder Löschabteilung Senne – die Aufgaben und das bestmögliche Vorgehen und gaben Hinweise auf mögliche Gefahren, um Schaden von den Personen, Fahrzeugen und vom Material abzuwenden. Zwischenzeitlich inspizierte auch der Leiter der Gütersloher Feuerwehr, Hans-Joachim Koch, das Übungsszenario, zu dem von jedem Löschzug ein Fahrzeug mit maximal einer Gruppe (neun Feuerwehrleute) entsandt worden war. Zur abschließenden Manöverkritik trafen sich alle Übungsteilnehmer am Isselhorster Feuerwehrgerätehaus an der Niehorster Straße.

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