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Bronzefigur „Die Fußwaschende“ am endgültigen Standort angekommen

22.03.2024

Hof des Stadtmuseums ist die neue Heimat der Plastik.

Ein bewegtes Leben - im wahrsten Sinne - hat die Bronzefigur „Die Fußwaschende“ des Bildhauers Herbert Volwahsen (1906 bis 1988) schon hinter sich. 1965 wurde sie am Brunnenplatz am Städtischen Gymnasium aufgestellt. Da sie dort immer wieder mutwilligen Beschädigungen ausgesetzt war, zog sie 1984 in die Spiekergasse. Da die „Kommission für Kunst im öffentlichen Raum“ diesen Standort vor zwei Jahren als „nicht mehr würdig“ erachtete und weil ohnehin Reparaturarbeiten am Knöchel der Bronzedame erforderlich waren, entschloss man sich, die grazile Figur ein weiteres Mal umzusiedeln. Der Hof des Stadtmuseums im Durchgang Kökerstraße zum Kolbeplatz ist nun ihr neues Zuhause.

Steinmetz Georg Knopp, der mit der Ausführung der Restaurierungsarbeiten beauftragte Unternehmer, und seine Mitarbeiter holten die „Fußwaschende“ jetzt aus ihrem zweijährigen Dornröschenschlaf und brachten sie zu ihrem endgültigen Standort. Dort befindet sie sich nun in guter Gesellschaft zu anderen Kunstwerken und der Galerie Siedenhans und Simon und trägt so zu einer Verdichtung der Kunst im öffentlichen Raum bei. Matthias Trepper, Vorsitzender des Heimatvereins Gütersloh, freut sich für das Stadtmuseum über die neue „Nachbarin“: „Wir freuen uns, dass die Fußwaschende nun bei uns eingetroffen ist und das Museumsquartier bereichert. Wir laden alle zur Einweihung am Abend der Langennachtderkunst am 25. Mai ein.“

Statt wie früher in einem Brunnen stehend, hat die Bronzefigur jetzt einen schönen Sockel aus Muschelkalk bekommen. Der Fachbereich Grünflächen der Stadt hat der Dame im Vorfeld bereits eine Umgebung aus Stauden und Gräsern bereitet, die in ein paar Wochen aufblühen und weiße, blaue und violette Farbakzente setzen werden. „Die Fußwaschende hat am Stadtmuseum, gut sichtbar für alle, endlich ihr Zuhause gefunden“, freut sich auch Lena Jeckel, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh. „Vielleicht lädt hier bald auch noch eine Sitzbank zum Verweilen ein.“