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23. Januar 2026

Gebetswoche der Christen im Ratssaal

Unter dem Motto „Gott ist treu – Gemeinsam für die Welt“ beten Christinnen und Christen für Hoffnung und Zusammenhalt.

Organisiert wurde der Gebetsabend vom Gütersloher Christenrat. Auch der Integrationsbeauftragte der Stadt Gütersloh, Frank Mertens (dritter von rechts), war an der Umsetzung beteiligt. Foto: Stadt Gütersloh.
Organisiert wurde der Gebetsabend vom Gütersloher Christenrat. Auch der Integrationsbeauftragte der Stadt Gütersloh, Frank Mertens (dritter von rechts), war an der Umsetzung beteiligt. Foto: Stadt Gütersloh.

Der Ratssaal des Gütersloher Rathauses wurde am Mittwochabend für einen besonderen Anlass genutzt: Rund 50 Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen kamen dort im Rahmen der Gebetswoche der Christen zu einem gemeinsamen Gebetsabend zusammen. Unter dem Motto „Gott ist treu – Gemeinsam für die Welt“ standen Gebete für Frieden, Zusammenhalt und eine bessere Welt im Mittelpunkt.

Wo sonst politische Entscheidungen getroffen werden, blieb an diesem Abend die erste Reihe der Ratsmitglieder bewusst leer. Stattdessen wurde ein Banner mit Jesus Christus aufgestellt. Gemeindereferentin Michaele Reith erklärte bei ihrer Eröffnungsrede: „Heute hat Jesus Christus den Vorsitz im Ratssaal.“

In seinem Grußwort betonte Markus Kottmann, 1. Stellvertretender Bürgermeister (CDU), die Bedeutung des Miteinanders: „Gütersloh lebt davon, dass Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft zusammenarbeiten. In Gütersloh stehen wir füreinander ein und blicken in diesen herausfordernden Zeiten auf das Gute.“

Die Gebetswoche der Christen hat in Gütersloh Tradition. Sie findet jedes Jahr eine Woche im Januar statt. Verantwortlich gestaltet wird sie vom Christenrat Gütersloh, einer Arbeitsgemeinschaft christlicher Gemeinden. An fünf Abendveranstaltungen finden unterschiedliche Gebete statt -an ganz verschiedenen Orten – auch im Ratssaal.

Jede Besucherin und jeder Besucher hatte ein elektrisches Teelicht auf seinem Sitzplatz als symbolischer Lichtbringer in der Dunkelheit. Georges Stefan, Pfarrer der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, sang biblische Verse - gleichzeitig wurde gebetet.

Simone Sakalaki vom rumänischen Verein Gütersloh zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Teilnehmenden: „Es ist schön, zu sehen, wie viele Christen unterschiedlichster Konfessionen zusammengekommen sind, um zu beten.“

Nach dem Gebet der Vereinten Nationen (UN) wurde das Vaterunser auf aramäisch von Pfarrer Raphael Gök gebetet, anschließend wurde es auf deutsch gesprochen. Der Chor „After Eight“ der Matthäusgemeinde begleitete den Abend musikalisch. Die am Ende gesammelte Kollekte kam der Tafel Gütersloh zugute.