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Geburtslotsin gibt Familien Orientierung

06.05.2022

Neues Lotsensystem baut eine Brücke zum Netzwerk Frühe Hilfen.

Stark für junge Familien: Geburtslotsin Aysel Jaeckel (zweite von rechts) berät im Sankt Elisabeth Hospital zum vielfältigen Angebot der Frühen Hilfen. Chefarzt Dr. Johannes Middelanis (rechts), Netzwerkkoordinatorin Judith Bode und die stellv. Stationsleiterin Christel Rieder (von links) freuen sich über den erfolgreichen Start.
Stark für junge Familien: Geburtslotsin Aysel Jaeckel (zweite von rechts) berät im Sankt Elisabeth Hospital zum vielfältigen Angebot der Frühen Hilfen. Chefarzt Dr. Johannes Middelanis (rechts), Netzwerkkoordinatorin Judith Bode und die stellv. Stationsleiterin Christel Rieder (von links) freuen sich über den erfolgreichen Start.

Der Start ins Familienleben kann turbulent sein und junge Eltern überfordern – das muss es allerdings nicht. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Stadt, dem Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) und dem Sankt Elisabeth Hospital geht in diesen Tagen ein Lotsendienst an den Start, der den Familien noch in der Geburtsklinik eine erste Orientierung bietet. "Ich bin die Brücke von den Eltern zum starken Netzwerk Frühe Hilfen in Gütersloh", beschreibt Geburtslotsin Aysel Jaeckel ihre Funktion.

Ab sofort ist die Mitarbeiterin des #SKF Gütersloh zweimal pro Woche – montags und donnerstags – auf der Wochenstation des Sankt Elisabeth Hospitals unterwegs und bietet ihre Unterstützung an. Sie weist auf ihr kostenfreies Beratungsangebot und die Frühen Hilfen Gütersloh hin und stellt bei Bedarf Kontakte her. "Hier ist ganz viel Feingefühl nötig, ich berate vertraulich und wenn nötig in verschiedenen Sprachen wie Kurdisch, Türkisch und Englisch", betont Aysel Jaeckel. Manchmal sei der Besuch auf dem Patientenzimmer der Anstoß, Hilfe anzunehmen oder sich einzugestehen, dass eine Überforderung da ist.

Aysel Jaeckel zieht ihre Motivation aus ihrer langjährigen Erfahrung und Tätigkeit in Kindertagesstätten. "Ich habe dort viele Familien beobachtet, die aus verschiedenen Gründen durchs Raster fallen und dringend Unterstützung im Zusammenleben benötigen würden." Es sei ihr schon immer ein Herzenswunsch gewesen, diesen Familien zu helfen. In ihrer neuen Funktion als Geburtslotsin kann sie ihre Expertise einbringen. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Jaeckel eine kompetente Ansprechpartnerin haben, denn wir sehen den Bedarf", betont der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Johannes Middelanis.

"Das neue Angebot soll Familien durch die Vielzahl unterschiedlicher Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen im Stadtgebiet Gütersloh lotsen", erläutert Judith Bode, die Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen Gütersloh. "Dabei gliedert sich der Lotsendienst sehr gut in das bereits bestehende Netzwerk der Frühen Hilfen ein." Familien werden so sanft aus dem Gesundheitssystem in das Netz der Frühen Hilfen geleitet, die passgenau und bedarfsgerecht vermittelt werden. Die SkF-Lotsin Aysel Jaeckel informiert die frischgebackenen Eltern über die breite Unterstützungspalette für Familien mit Babys und Kleinkindern in Gütersloh und kann bei Bedarf individuell passende Angebote heraussuchen. Das kann von Krabbelgruppen und Babyschwimmen über Elterncafés bis hin zur kostenlosen Beratung in der Gütsler Elternberatungsstelle reichen. Der Lotsendienst wird gefördert aus Mitteln des Landesprogramms "Kinderstark – NRW schafft Chancen" und durch Gütersloh. Weitere Informationen gibt es bei der Geburtslotsin Aysel Jaeckel und bei Judith Bode per E Mail an jcklskf-gtrslhd oder jdthbdgtrslhd.

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