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Achte Geschichtswerkstatt im Stadtarchiv

17.11.2023

Prall gefüllt und gut besucht.

Dr. Christoph Lorke informiert die Besucherinnen und Besucher der Achten Geschichtswerkstatt über den Stand der neuen Ausgabe der Gütersloher Stadtgeschichte
Dr. Christoph Lorke informiert die Besucherinnen und Besucher der Achten Geschichtswerkstatt über den Stand der neuen Ausgabe der Gütersloher Stadtgeschichte

Ein bunter Mix unterschiedlicher Themen stand auf dem Programm der achten Geschichtswerkstatt, organisiert vom Stadtarchiv Gütersloh. Fast 20 Geschichtsinteressierte fanden in der vergangenen Woche den Weg ins Archiv, um sich über die neusten Bestände, den Stand der gerade in Arbeit befindlichen Stadtgeschichte und über aktuelle Neuigkeiten aus den Arbeitsgruppen zu informieren.

Gleich mehrere Neuzugänge konnte Archivleitung Julia Kuklik den Anwesenden präsentieren. Zum einen zwei neue Bestände zum Thema Musikgeschichte bestehend aus Unterlagen der Chorgemeinschaft Buchfinken-Werkmeister-Harmonie und den Nachlass des Vokalquartetts DROPS, rund um den verstorbenen Künstler Hans-Ulrich Henning. Auch zur Wirtschaftsgeschichte Güterslohs ist nun ein neuer Bestand recherchierbar: die historischen Unterlagen der Firma Güth & Wolf wurden vom Freiwilligendienstleistenden Lasse Stoevesandt umfangreich vorgestellt und bieten interessante Quellen für die Geschichte des Textilgewerbes in Gütersloh.

Zum Thema „Stadtgeschichte“ stellte Dr. Christoph Lorke den aktuellen Stand der momentanen Forschungen vor. Neben der Vermarktung der Stadtgesellschaft in den 1980er Jahren, stand auch die Beziehung des ehemaligen Stadtdirektors zur Wirtschaft, die Integration und die Frauengeschichte im Fokus. Die neuste Ausgabe zur Gütersloher Stadtgeschichte soll im Jubiläumsjahr 2025 erscheinen.

Dilara Dehset, Schülerin des Städtischen Gymnasiums, stellte das neueste Vorhaben des Projektkurses der Q1 des Städtischen Gymnasiums zum Thema „Postkolonialismus in Gütersloh“ vor, welches auch durch die anwesende Lehrerin Anne Haverland unterstützt wird. Ziel des Kurses ist eine Ausstellung zur Langennachtderkunst 2024, auf welche alle Teilnehmenden sehr gespannt sind. Auch die Arbeitsgruppen „Straßennamen“, „Postkolonialismus“ und „Jüdisches Leben“ stellten den Teilnehmenden den neuesten Stand Ihrer Erkenntnisse vor.

Die nächste Geschichtswerkstatt findet voraussichtlich im Frühjahr 2024 statt und soll sich ganz dem Thema Erinnerungskultur widmen. Genauere Informationen hierzu werden rechtzeitig im Newsletter und auf dem Kulturportal der Stadt bekanntgegeben unter www.kulturportal-guetersloh.de.