31. März 2026
„Gütersloh fantastisch“ im Durchgang der Spiekergasse
Schüler der Janusz-Korczak-Gesamtschule verschönern Gütersloh.

Im Durchgang von der Spiekergasse zur Königsstraße wurde in dieser Woche fleißig gemalt und gepinselt. Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Janusz-Korczak-Gesamtschule verschönerten dort die fünf kahlen Werbewände mit selbst entworfenen Motiven. Alle Motive greifen dabei das Thema „Gütersloh fantastisch“ auf.
Das Kunstprojekt geht zurück auf eine Idee aus dem Zentrenmanagement, einem Zusammenschluss aus Gütersloh Marketing, dem städtischen Fachbereich Stadtplanung und der Wirtschaftsförderung conceptGT. Mit dem Projekt vereint das Zentrenmanagement seine Bestrebungen zur Verschönerung der Spiekergasse und die Bemühungen von Gütersloh Marketing, Street Art als Kunst im öffentlichen Raum von Gütersloh auszubauen. Markus Finke vom Modehause Finke stellte für die Aktion die fünf Werbewände im Durchgang zwischen Spiekergasse und Königstraße zur Verfügung.
Bei der Suche nach passenden Künstlerinnen und Künstlern entstand die Idee, die örtlichen Schulen als Partner für das Projekt zu gewinnen und mit der Janusz-Korczak-Gesamtschule wurde rasch ein engagierter Partner gefunden. Drei Kunstlehrenden der EF-Kunstkurse, Annika Stuckmann, Lenny Liebig und Vanessa Zurek, stellten das Projekt in ihren Kursen vor, wo es direkt auf großen Anklang stieß. Bezüglich der Motive gab das Zentrenmanagement nur die grobe Stoßrichtung vor: positiv und mit einem Bezug zu Gütersloh sollten die Kunstwerke sein. Daraus entwickelten die Lehrenden das Motto „Gütersloh fantastisch“. Insgesamt entstanden so rund 35 Werke, aus denen die Lehrkräfte eine Vorauswahl trafen. Die finale Auswahl erfolgte durch das Zentrenmanagement.
Die fünf Künstlerinnen und Künstler, deren Motive ausgewählt wurden, sowie alle Schülerinnen und Schüler, die dabei halfen, die Kunstwerke auf die Wände in der Spiekergasse zu malen, erhielten für ihren Einsatz ein kleines Präsent. Das Zentrenmanagement dankt zudem Markus Finke für die Möglichkeit, seine Werbewände für das Projekt zu nutzen sowie dem Modehaus SiNN, bei dem die benötigten Materialien gelagert werden durften.