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Gütersloh ver/liebt sich

15.05.2019

Aktionstage für Vielfalt und gegen Homo-, Trans*, Inter*- und Biphobie – Regenbogenfahnen als Symbol am Rathaus.

Sichtbarkeit schaffen und aufklären sind die wichtigsten Maßnahmen, um Diskriminierung vorzubeugen, darin sind sich einig: Bürgermeister Hennig Schulz und (stellvertretend für die Mitglieder „Aktionstage für Vielfalt“ v.l.): Miriam Wolfförster Frauenberatungsstelle Gütersloh; Nina Hügle, Freiraum/Queertreff, SJD Die Falken KV Gütersloh; Matthis Haverland, Jusos Gütersloh; Stefan M. Pape, Initiative Gütersloh ver/liebt sich; Jana Felmet, Die Weberei; Karen Neumeyer, Frauenberatungsstelle Gütersloh  Monika Weiland, Trotz Allem e.V.; Inge Trame, Leiterin Fachbereich Chancengleichheit und Vielfalt,; Nadine Lukasiwicz, Arbeitskreis Mädchenpädagogik; Henning Schulz, Bürgermeister
Sichtbarkeit schaffen und aufklären sind die wichtigsten Maßnahmen, um Diskriminierung vorzubeugen, darin sind sich einig: Bürgermeister Hennig Schulz und (stellvertretend für die Mitglieder „Aktionstage für Vielfalt“ v.l.):
Miriam Wolfförster Frauenberatungsstelle Gütersloh; Nina Hügle, Freiraum/Queertreff, SJD Die Falken KV Gütersloh; Matthis Haverland, Jusos Gütersloh; Stefan M. Pape, Initiative Gütersloh ver/liebt sich; Jana Felmet, Die Weberei; Karen Neumeyer, Frauenberatungsstelle Gütersloh
Monika Weiland, Trotz Allem e.V.; Inge Trame, Leiterin Fachbereich Chancengleichheit und Vielfalt,; Nadine Lukasiwicz, Arbeitskreis Mädchenpädagogik; Henning Schulz, Bürgermeister

Nach dem Erfolg der Veranstaltungsreihe „Gütersloh ver/liebt sich“ im vergangenen Jahr haben sich auch in diesem Jahr wieder ganz unterschiedliche Akteure zusammengetan, um den 17.Mai – dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*phobie – ins Blickfeld zu rücken.

„Wir unterstützen diese Aktionstage. Mit dem Regenbogen wollen wir als Stadtverwaltung ein sichtbares Symbol für Toleranz und Akzeeptanz gegenüber vielfältigen Lebensformen in der Stadt Gütersloh setzen“, sagt Bürgermeister Henning Schulz. So steht in allen Stellenanzeigen der Stadt Gütersloh neben der männlichen und weiblichen Berufsbezeichnung auch das „d“ für divers, das Menschen mit einbezieht, die sich als trans* oder inter* definieren. Im Gütersloher Standesamt ist die Schließung gleichgeschlechtlicher Ehen keine Ausnahme und die Eintragung einer dritten Geschlechtsoption ist möglich, sie wird auch genutzt.

“Wir freuen uns über dieses wichtige Zeichen des Regenbogens am Konrad-Adenauer-Platz. Es lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und nachzufragen. Mit weiteren Aktionen wollen wir aufklären und sensibilisieren. Es gibt immer noch Herabwertung und Diskriminierung gegenüber Menschen, die sich jenseits der binären Geschlechtsvorstellung verorten, “ erläutert Stefan Matthias Pape, der den Pride Day am 17.Mai als ersten kleinen Christopher Street Day (CSD) in Gütersloh mitorganisiert hat.

Das vielfältige Programm der Aktionstage reicht von Filmabenden bis zu einer queeren Party. Höhepunkt ist der Rainbowflash am 17. Mai auf dem Berliner Platz. Neben bunten werden dort dieses Jahr auch schwarze Luftballons für die Opfer queerfeindlicher Gewalt in die Luft steigen.

Das ganze Programm liegt in öffentlichen Einrichtungen in der Stadt Gütersloh aus und steht unterwww.guetersloh.de und www.gt-verliebtsich.de. zum Download bereit.

Hintergrund: Rainbowflag

Die Regenbogenfahne, die heute weltweit als Symbol für sexuelle Vielfalt steht, wurde 1978 vom US-amerikanischen Künstler Gilbert Baker entworfen. 1979 wurde die Flagge beim Protest- und Trauermarsch für den ermordeten Harvey Milk, einem offen schwul lebenden Mitglied des Stadtrats in San Francisco, öffentlich gezeigt und hat sich seitdem als Symbol etabliert. Ursprünglich hatte die Flagge acht Farben, pink und türkis wurden für die „Gay Freedom Parade“ 1979 aus praktischen Gründen entfernt. Jede Farbe hat eine Bedeutung: Rot für Leben, Orange für Gesundheit, Gelb für Sonnenlicht, Grün für Natur, Königsblau für Harmonie, Violett für Geist. Inzwischen gibt es Versionen der Fahne, die den pinken und türkisen Streifen wieder hinzugefügt oder einen schwarzen Streifen zur Erinnerung an die AIDS-Problematik ergänzt haben. (Quelle: Wikipedia und www.ze.tt/die-geschichte-der-regenbogenflagge/)

Hintergrund: Internationaler Tag gegen Homophobie

Vor gerade einmal 27 Jahren, am 17. Mai 1990, strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Erkrankungen. Sexuelle Minderheiten gehören zur gesellschaftlichen Vielfalt – auch in NRW, auch in Gütersloh. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung sind lesbisch, bisexuell oder schwul. Zudem gibt es Menschen, die sich als transsexuell, transgender oder intersexuell bezeichnen (LSBTI*). Aber noch heute werden Menschen, die sich als lesbisch, bi, trans*, inter* oder schwul definieren, weltweit Opfer von verbaler und körperlicher Gewalt, auch in Deutschland - eine häufig verdrängte Tatsache. Die Lebens- und Liebesformen, die mit all den unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten einhergehen, machen die Vielfalt unserer Gesellschaft jedoch aus und bereichern sie. Es gibt zwar bereits zahlreiche Fortschritte hinsichtlich der Akzeptanz und Anerkennung vielfältiger sexueller Orientierungen und Identitäten, trotzdem ist es noch ein langer Weg zu einer bunten, gerechten und akzeptierenden Gesellschaft. Die Gütersloher Veranstaltungsreihe will dafür werben, informieren und Vielfalt demonstrieren.

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Berliner Straße 70
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