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18. März 2022

Herrichtung der Unterkünfte läuft auf Hochtouren

Flucht aus der Ukraine.

Täglich kommen mehr und mehr Menschen aus der Ukraine in Gütersloh an, die bei uns Schutz suchen vor den Bomben und der Zerstörung, die die russischen Angriffe über sie bringen. Stand Freitagmorgen (18.3.22) waren 461 Geflüchtete bei der Stadt Gütersloh registriert, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. Überall wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet, um Unterkünfte für die wachsende Zahl von Geflüchteten zu schaffen. Hergerichtet für die erste Unterbringung werden auch die Sporthallen in Spexard und am Carl-Miele-Berufskolleg. Sie werden an diesem Wochenende vom DRK übernommen und mit Unterstützung der Feuerwehr ausgestattet, so dass sie ab Sonntagabend belegt werden können. Auch die ehemaligen Britenwohnungen an der Töpferstraße werden derzeit für eine Belegung vorbereitet, ebenso wie das ehemalige Hotel Stadt Gütersloh, und auch auf dem Mansergh-Gelände sind die Vorbereitungen angelaufen. Alle, inklusive der beauftragten Firmen, arbeiten mit Hochdruck, um Platz zu schaffen für die Menschen, die

Am Rathaus wurde inzwischen ein Zelt aufgestellt, um den geflüchteten Menschen, die hier ankommen und sich bei der Stadt melden, - wenn nötig - neben dem Wartebereich im Foyer des Rathauses eine weitere überdachte Wartemöglichkeit zu geben. Im Moment ist schwer vorauszusagen, wie viele täglich ankommen. Mittwoch wurden beispielsweise über 80 Menschen hier aufgenommen, Donnerstag waren es 36, die Zahlen bekomme ich jeweils am Abend. Wir freuen uns auch darüber, dass REWE zugesagt hat, für die Ankommenden Verpflegung mit Obst und andere Snacks zur Verfügung zu stellen. Die kleineren Kinder können Buntstifte, Zeichenblöcke und Malbücher nutzen, weitere Kleinspielzeuge werden gerade beschafft.

„Klares Ziel ist es, die Sporthallen nur so kurz wie möglich zu nutzen“, betont Sozial-Beigeordneter Henning Matthes. Sofern die Mansergh Barracks genutzt werden dürften und wenn diese fertig hergerichtet seien, könnten die Sporthallen voraussichtlich wieder leergezogen werden. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass derzeit niemand vorhersagen kann, wie viele Flüchtlinge nach Gütersloh kommen werden und wie viel Wohnraum wir tatsächlich benötigen“, sagt Matthes. „Wir können nur unsererseits um Verständnis dafür bitten, dass wir als Stadt zur Unterbringung geflüchteter Menschen verpflichtet sind und die Fluchtbewegung aus der Ukraine uns vor die größten Herausforderungen seit 2015 stellt.“ Der Fachbereich Sport der Stadt bemüht sich, für den Vereinssport Ausweichmöglichkeiten zu finden.