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Flexibel und in einem überschaubaren Zeitraum zu realisieren

04.06.2020

Holzmodulbau als Lösung für den Ausbau der Grundschulen – Vorschlag der Verwaltung geht jetzt in die politischen Gremien.

So könnte eine Variante für eine Schulerweiterung in Holzmodulbauweise aussehen: Henning Matthes (l.) und Henning Schulz zeigen eine Visualisierung aus einer Vorstudie.
So könnte eine Variante für eine Schulerweiterung in Holzmodulbauweise aussehen: Henning Matthes (l.) und Henning Schulz zeigen eine Visualisierung aus einer Vorstudie.

Holzmodulbauweise statt konventionelle Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen im Bestand: Mit diesem Beschlussvorschlag zu einem ebenso zügigen wie qualitätvollen Ausbau der Gütersloher Schulen geht die Verwaltung in den kommenden Wochen in die Fachausschüsse und in den Rat. Noch vor der Sommerpause soll die Entscheidung für einen Weg fallen, der die bedarfsgerechte und notwendige Erweiterung der Grundschulen für die Anforderungen des offenen Ganztags, steigender Schülerzahlen und pädagogischem Bedarf in einem überschaubaren Zeitraum ermöglichen soll. Bürgermeister Henning Schulz und Beigeordneter Henning Matthes stellten das Konzept vor, das in der gemeinsamen Sitzung von Bildungsausschuss und dem ausschuss für Wirtschaftsförderung und Immobilienwesen am Dienstag, 16. Juni, auf der Tagesordnung steht.

Raumbedarf muss angepasst werden

Hintergrund ist die Notwendigkeit, den Raumbedarf der Gütersloher Grundschulen den aktuellen Herausforderungen und denen der kommenden Jahre anzupassen – hier vor allem vor dem Hintergrund prognostizierter steigender Schülerzahlen und dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2025/2026. Ein Ratsbeschluss vom vergangenen Jahr stellt den „forcierten und beschleunigten Ausbau der Gütersloher Grundschulen“ als vorrangiges Ziel dar. Der Statistik-Bericht der Verwaltung zur Entwicklung der Schülerzahlen hat stadtweit für alle Grundschulen zusammengefasst einen zusätzlichen Raumbedarf von rund 6500 Quadratmetern festgestellt. Und schon jetzt wird an Schulen mangelnder Platz beklagt.

Vor diesem Hintergrund sind Lösungen notwendig, die eine schnelle, gut planbare Umsetzung sicherstellen, die gleichwohl den Qualitätsansprüchen entspricht und nachhaltig ist. Konventionelle Bauweisen mit Erweiterung und Sanierung im Bestand werden bei 17 Grundschulstandorten angesichts dieser Anforderungen was Planung, Unwägbarkeiten und Realisierungszeit betrifft, als risikoreich bewertet.

Holzmodulbauweise erfüllt Anforderungen

Mit der Holzmodulbauweise sehen Schulz und Matthes, die sich in den vergangenen Wochen intensiv in die Thematik eingearbeitet haben, die Anforderungen in jeder Hinsicht erfüllt. „Einfacher-flexibler-kostensicherer-schneller“: So fasst die Vorlage die Vorteile der Bauweise zusammen, die sich – wie zahlreiche Beispiele aus dem Schulbereich und anderen öffentlichen Gebäuden nachweisen – bewährt hat. Die Realisierung entspricht dem Konstruktionsprinzip: Holzmodule sind die Basis für eine variantenreiche und flexibel auszugestaltende Konstruktion, die den unterschiedlichen Bedarfen der Grundschulen gerecht werden, andererseits aber verlässlich vorgeplant werden kann. Das gibt Planungs- und Kostensicherheit, garantiert eine zügige Realisierung und sorgt für eine geringe Beeinträchtigung des Unterrichts auf der Baustelle vor Ort, denn die Aufbauzeit ist – dank Konstruktion der Module weitgehend am Herstellungsort – kurz verglichen mit einer konventionellen Bauweise.

Dennoch ist der Holzmodulbau keine „Übergangslösung“, sondern überzeugt auch durch lange Lebensdauer (rund 50 Jahre werden angegeben) und ein „gesundes, behagliches Raumklima“, Nachhaltigkeit und „geringere Lebenszykluskosten“. Als nächsten Schritt sieht das Konzept der Verwaltung eine Kurzstudie zur Realisierbarkeit an den einzelnen Schulstandorten vor. Dabei werden die konkreten Anforderungen an die Module zusammen mit den Schulen erarbeitet.
Da das Projekt „Holzmodulbauten alle 17 Grundschulstandorte und gegebenenfalls auch weitere Schulstandorte umfassen soll, ist bis zur Aufstellung der Module ein erheblicher Planungs- und Vorentwurfsaufwand von rund zwei Jahren erforderlich. Ziel ist es, mit dem Aufbau aller Gebäude im Jahr 2023 zu beginnen.

Die komplette Vorlage ist ab sofort im Ratsinformationssystem direkt über oder unter der Tagesordnung des Sitzungstermins abzurufen.

Bildungsausschuss und Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Immobilienwesen am Dienstag, 16. Juni, um 17 Uhr im Großen Saal der Stadthalle und im Livestream unter www.politik.guetersloh.de

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