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Ideenwerkstatt: Viele kreative Köpfe kommen mit vielen guten Ideen für das Stadtjubiläum zusammen

17.11.2023

Stadthalle wird zur Denkfabrik und Netzwerkschmiede.

Luden gemeinschaftlich zur Ideenwerkstatt für das Stadtjubiläum ein: (v.l.) Kulturdezernent Andreas Kimpel, Christina Junkerkalfeld von der Gütersloh Marketing (Leitung City- und Tourismusmanagement), Leiterin des Fachbereichs Kultur Lena Jeckel und Bürgermeister Norbert Morkes. Foto: Stadt Gütersloh
Luden gemeinschaftlich zur Ideenwerkstatt für das Stadtjubiläum ein: (v.l.) Kulturdezernent Andreas Kimpel, Christina Junkerkalfeld von der Gütersloh Marketing (Leitung City- und Tourismusmanagement), Leiterin des Fachbereichs Kultur Lena Jeckel und Bürgermeister Norbert Morkes. Foto: Stadt Gütersloh

Freibier, Freude, Feiern: Das sind einige der Wünsche an das Gütersloher Stadtjubiläum. Ob gerade erst sechs Monate oder schon 60 Jahre in Gütersloh, jede und jeder konnte Dienstagabend (14. November) bei der „Ideenwerkstatt“ frei heraus Vorschläge zum Stadtjubiläum 2025 einbringen. Gut 70 Menschen setzten sich in sehr kreativer Atmosphäre zusammen und tauschten sich in unterschiedlichen Workshops zu verschiedenen Themen aus. Dabei waren keine Grenzen gesetzt. „Geht nicht, gibt's nicht“ lautete die Devise. Und so entsponnen sich schnell viele einfallsreiche Gedanken rund um das Stadtjubiläum. Wer weitere Ideen hat, kann und soll diese ebenfalls einbringen. Die Gütersloh Marketing sammelt sie auf der Internetseite www.guetersloh-marketing.de.

2025 feiert Gütersloh 200 Jahre Stadtrechte und alle sollen sich einbringen. „Es soll ein Fest von Bürgern für Bürger werden“, wünscht sich Bürgermeister Norbert Morkes. Die Ideen waren so bunt, wie die Menschen, die an dem Abend zusammenkamen: von einer speziellen Jubiläums-App über ein Riesenschützenfest aller städtischer Vereine bis hin zu einem Tag der Chöre, ein „Gütersloh Brot“ oder auch ein Gemeinschaftsvideo - am Ende fanden alle Vorschläge Anklang und wurden in den großen Ideenpool aufgenommen. Zu den Organisatoren des Abends gehörte der städtische Fachbereich Kultur, der zum Stadtjubiläum federführend mit der Gütersloh Marketing zusammenarbeitet.

Vereine, Organisationen, Institutionen, Kunst- und Kulturschaffende, Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeiter der Verwaltung waren gekommen, um ihre Köpfe zusammenzustecken und ihre Ideen für das Stadtjubiläum auszutauschen. Am Ende landeten jede Menge Ideen im Topf, von denen einige im kommenden Jahr weiterentwickelt werden sollen. Die Leiterin des Fachbereichs Kultur Lena Jeckel führte durch die Ideenwerkstatt und betonte: „Keine Idee soll verloren gehen, deshalb nehmen wir hier heute alles auf und geben allen Gütersloherinnen und Güterslohern online die Möglichkeit, auch weiterhin Ideen zum Stadtjubiläum einzubringen.“ Der Abend startete interaktiv, mit einer Live-Handyumfrage, bei der die Teilnehmenden unter anderem gefragt wurden, was sie sich vom Stadtjubiläum wünschen. Auf einer Leinwand ploppten direkt Antworten auf wie Freibier, Freude, Spaß, Party aber auch Beteiligung. Im Anschluss ging es in die verschiedenen Workshops, die sich auf Themen bezogen wie „Digitalisierung und Wirtschaft“, „Vereine, Soziales, Sport und Jugend“, „Kultur“ oder „Mobilität, Umwelt und Klima“. Dabei lernten sich die Teilnehmenden kennen, tauschten ihre Vorschläge aus und knüpften erste Verbindungen bis hin zu größeren Netzwerken, um Gedanken zu bündeln oder sich in bereits bestehende Projekte einzubringen.

Auch Eckdaten zum Stadtjubiläum wurden bereits bekanntgegeben. So soll das Wochenende zur Lagenachtderkunst am 17. Mai 2025 den Auftakt bilden und der damalige Erhalt der Stadtrechte am 8. Dezember den Abschluss markieren. Verschiedene Veranstaltungen sollen über das Jahr hinweg immer wieder das Jubiläum aufnehmen. „Vorstellbar ist es, bestehende Formate inhaltlich, qualitativ zu „veredeln“ und „aufzuwerten“ oder mit einer „Jubiläumschleife zu versehen“, erklärte Kulturdezernent Andreas Kimpel in seinem Workshop. Klar ist beispielsweise, dass eine Theatereigenproduktion geplant wird, sich das Europaprojekt C-City mit den Partnerstädten präsentieren und die VHS ihr Jahresprogramm mit dem einem Schwerpunkt zum Jubiläum spicken wird. Auch zur Finanzierung hat sich Bürgermeister Norbert Morkes geäußert: „Unsere aktuelle Haushaltssituation macht unsere Pläne natürlich nicht einfacher, aber wir sind guter Dinge. Uns steht eine Rücklage bei der GTM zur Verfügung“, so Morkes. Ein Wunsch wurde von vielen mehrfach geäußert: Die Ideen sollen nachhaltig wirken und sich im besten Fall – wie die Lagenachtderkunst, die aus dem Jubiläumsjahr 2000 stammt – langfristig etablieren.

Bürgerinnen und Bürger können Güterslohs Stadtjubiläum auch weiterhin mitgestalten. Die Vorschläge sammelt die Gütersloh Marketing auf ihrer Internetseite unter
www.guetersloh-marketing.de.