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20. März 2026

Fachforum Kinder- und Jugendförderplan entwickelt Konzepte

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln im Ratssaal Ideen zur Förderung der Jugend.

Ines Lehn (Leiterin Kinder- und Jugendförderung der Stadt Gütersloh) und Henning Matthes (Erster Beigeordneter der Stadt Gütersloh und Beigeordneter für den Bereich Jugend) freuten sich über die große Beteiligung im Fachforum. Foto: Stadt Gütersloh
Ines Lehn (Leiterin Kinder- und Jugendförderung der Stadt Gütersloh) und Henning Matthes (Erster Beigeordneter der Stadt Gütersloh und Beigeordneter für den Bereich Jugend) freuten sich über die große Beteiligung im Fachforum. Foto: Stadt Gütersloh

Gemeinsam denken, um gemeinsam zu handeln – unter diesem Motto hat die Stadt Gütersloh den Prozess zur Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendförderplanes fortgesetzt. Schon im Januar hatte es eine Auftaktveranstaltung mit einem Vortrag gegeben. Jetzt wurden im Fachforum Ziele und Maßnahmen der Kinder- und Jugendförderung gemeinsam überprüft, weiterentwickelt und priorisiert. Somit soll ein Plan für die kommenden fünf Jahre entstehen.

Dazu haben über 80 Teilnehmende im Rathaus der Stadt Gütersloh in Workshops über Perspektiven und Erfahrungen beraten. Eingeladen waren Mitarbeitende aus der Jugendhilfe, Ehrenamtliche, Politikerinnen und Politiker und natürlich Kinder und Jugendliche selbst.

Henning Matthes, Erster Beigeordneter der Stadt Gütersloh und gleichzeitig Beigeordneter für den Bereich Jugend, begleitete die Veranstaltung und betonte, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Praxis, Politik, Verwaltung und Jugendlichen ist: „Besonders gefreut hat mich, dass sich auch viele junge Menschen selbst eingebracht und ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Erwartungen so offen formuliert haben. Genau diese engagierten Beiträge schaffen aus meiner Sicht eine starke Grundlage, um die Kinder- und Jugendförderung in Gütersloh in den kommenden Jahren zielgerichtet weiterzuentwickeln und konkrete Verbesserungen auf den Weg zu bringen.“

Besonders die Diskussionsbeiträge der teilnehmenden Jugendlichen waren in den Workshops von Interesse. Sie erklärten, wie wichtig Jugendtreffs in allen Sozialräumen der Stadt Gütersloh seien. Zugleich machten sie sich stark für die Durchführung von Freizeitreisen als Angebot der Jugendarbeit.

Außerdem wurde deutlich, dass die Schulsozialarbeit als wichtiges Angebot erachtet und der Bedarf für einen weiteren Ausbau gesehen wird. Insgesamt wurde sichtbar, dass die Jugendförderung ein unverzichtbarer Teil der kommunalen Aufgabe ist. In einer Zeit, die von Unsicherheit und globalen Krisen geprägt ist, brauchen Kinder und Jugendliche Räume und Beziehungen, um sich auch jenseits sozialer Medien zu treffen, eingebunden zu werden und Unterstützung zu finden.

Der nächste Schritt der städtischen Jugendförderung: eine Onlineumfrage, die sich speziell an Gütersloher Kinder und Jugendliche richtet. Dabei soll herausgefunden werden, welche Angebote gut bekannt sind und was jungen Menschen in Gütersloh im Hinblick auf die Jugendförderung am wichtigsten ist. Die finalen Ergebnisse fließen in den Kinder- und Jugendförderplan ein.