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27. Januar 2026

Inklusive Kindertagespflege in Gütersloh: Früh fördern, gemeinsam wachsen

In der „Villa Bollerbuchse“ werden Kinder im Altern von ein bis drei Jahren mit und ohne Behinderung gefördert.

(v.l.) Daniela Lisowski (Kindertagespflegerin), Andrea Körber (stellvertretende Fachbereichsleiterin Tagesbetreuung von Kindern), Alina Radukic (Fachberaterin Tagesbetreuung von Kindern) und Kristin Hock (Kindertagespflegerin) sitzen mit den Kindern im Sitzkreis und praktizieren das Morgenritual. Foto: Stadt Gütersloh.
(v.l.) Daniela Lisowski (Kindertagespflegerin), Andrea Körber (stellvertretende Fachbereichsleiterin Tagesbetreuung von Kindern), Alina Radukic (Fachberaterin Tagesbetreuung von Kindern) und Kristin Hock (Kindertagespflegerin) sitzen mit den Kindern im Sitzkreis und praktizieren das Morgenritual. Foto: Stadt Gütersloh.

Seit 2015 werden in der Großtagespflege „Villa Bollerbuchse“ bis zu neun Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von ein bis drei Jahren gemeinsam betreut. Ziel ist es, allen Heranwachsenden eine gleichwertige Teilhabe am Alltag zu ermöglichen und ihre persönlichen Stärken in den Mittelpunkt zu stellen.

„Wir fördern jedes Kind ganz individuell.“, beschreibt Kindertagespflegerin Daniela Lisowski das pädagogische Selbstverständnis. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Kristin Hock legt sie großen Wert auf eine vertrauensvolle, offene und transparente Zusammenarbeit mit den Familien. Ergänzend stehen beide in engem Austausch mit therapeutischen Praxen, Frühförderstellen sowie weiteren beteiligten Institutionen, um Fördermaßnahmen gezielt aufeinander abzustimmen.

Gerade im frühen Kindesalter, in dem wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung erlernt werden, ist diese enge Vernetzung von besonderer Bedeutung. „Inklusion ist für uns mehr als ein pädagogisches Konzept – es ist eine Herzensangelegenheit“, betont Daniela Lisowski, staatlich anerkannte Erzieherin und selbst Mutter eines Kindes mit erhöhtem Förderbedarf. „Entwicklung kennt viele Wege. Kleine Schritte haben oft eine große Bedeutung.“

Klare Strukturen, feste Rituale und eine kindgerechte Umgebung – das gibt Kindern Sicherheit und Orientierung. Die Betreuung in kleinen Gruppen ermöglicht es, individuell auf jedes Kind einzugehen. „Die Arbeit in kleinen Gruppen wird von Kindertagespflegerinnen und Eltern als großer Vorteil gesehen“, sagt Andrea Körber, stellvertretende Fachbereichsleiterin Tagesbetreuung von Kindern bei der Stadt Gütersloh. Und weiter: „So erhalten die Kinder die Zeit und Aufmerksamkeit, die sie für ihre Entwicklung brauchen.“

Zusätzlich stehen die Kindertagespflegerinnen in engem Austausch mit therapeutischen Praxen, Frühförderstellen und weiteren beteiligten Institutionen. Fördermaßnahmen können so gezielt abgestimmt werden. Insbesondere im frühen Kindesalter, in dem entscheidende Grundlagen für die weitere Entwicklung gelegt werden, trägt diese enge Zusammenarbeit dazu bei, jedes Kind bestmöglich zu unterstützen.

In der „Villa Bollerbuchse“ steht die psychomotorische Frühförderung im Fokus. Kindertagespflegerin Kristin Hock ist seit 2010 tätig, ausgebildete Psychomotorik-Fachkraft und zusätzlich für inklusive Betreuung qualifiziert. Unterstützt wird die Arbeit durch fachliche Beratung sowie die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Jugendamt der Stadt Gütersloh.

Auch aus Sicht der Eltern zeigt sich der Mehrwert der inklusiven Kindertagespflege deutlich. Sie berichten von einer familiären Atmosphäre, in der ihre Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen wahrgenommen werden und selbstverständlich dazugehören. Das gemeinsame Aufwachsen fördert nicht nur das Selbstbewusstsein der Kinder, sondern auch ein respektvolles Miteinander. Unterschiede werden als normal erlebt – und aus Gemeinschaft wächst Vertrauen.

Eltern, die sich für eine Betreuung ihres Kindes in einer Kindertagespflege in der Stadt Gütersloh interessieren – unabhängig davon, ob ihr Kind eine Behinderung hat oder nicht – können sich an die Fachberatung Kindertagespflege der Stadt Gütersloh wenden. Fachberaterin Alina Radukic ist unter 05241 / 82 - 2335 und lnrdkcgtrslhd erreichbar und berät Familien individuell. Sie unterstützt sowohl Eltern von Kindern mit als auch ohne Behinderung bei der Vermittlung zu qualifizierten Kindertagespflegepersonen und begleitet sie auf dem Weg zu einem passenden Betreuungsangebot.