Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
 

Klimawoche 2022 in Vorbereitung

14.07.2022

Vom 3.-10. September.

Die Klimawoche Gütersloh findet auch in diesem Jahr statt: Vom 3.-10. September werden wieder viele Aktivitäten für und mit Bürgerinnen angeboten mit dem Ziel, für den Klimaschutz vor der eigenen Haustür zu sensibilisieren. Das Organisationsteam teilt in einer Presseerklärung mit, dass sich die Zahl der teilnehmenden Initiativen und Organisationen erweitert hat. Bürgermeister Morkes ist von der Klimawoche überzeugt: „Die Stadt Gütersloh nimmt dieses Jahr zum ersten Mal teil und das mit vollster Überzeugung. Die Beteiligung unterschiedlicher Fachbereiche mit zahlreichen Aktionen zeigt die Wertigkeit der Klimawoche innerhalb der Verwaltung.“

Die Klimawoche 2022 erhält wieder hochkarätigen Besuch: Am 5. September lädt der VCD die Autorin Katja Diehl mit ihrem Bestseller "Autokorrektur" ein. Sie diskutiert anschließend mit den Zuhörerinnen über mögliche Maßnahmen. Werner Reh, Verkehrsreferent des BUND, kommt auf Einladung des Klimabeirates und diskutiert am 9. September über Machbares und Sinnvolles in der Verkehrswende.
Große Umweltverbände wie die Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz im Kreis Gütersloh e.V., der BUND und soziale Initiativen wie die ASH, die Gütersloher Tafel und der Welt-Laden sind in diesem Jahr wieder genauso aktiv wie die Verkehrsgruppen und viele weitere. Mit zahlreichen kreativen und informativen Programmangeboten zeigen sie, was lokal klimapolitisch möglich ist.

Der Klimaschutz ist das drängendste Zukunftsthema für die Stadtgesellschaft. Jürgen Droop aus dem Organisationsteam betont, dass jedes Jahr ohne Umsetzung zentraler Klimaschutzmaßnahmen ein verlorenes Jahr sei. Und das sei nicht nur eine Floskel. Droop: „ Die Auswirkungen haben unsere Kinder und Enkel bereits jetzt und in den kommenden Jahrzehnten zu ertragen. Der Klimawandel sei in vollem Gange und nur mit gemeinsamer Anstrengung noch abzumildern.“

Martina Heidland-Hoppe von Parents for Future, die sich ebenfalls um die Organisation der Klimawoche kümmert, ist glücklich darüber, dass wieder Gütersloher Schulen die Klimawoche aktiv mitgestalten und die Klimawoche zu einem generationenübergeifenden Projekt machen. Sie berichtet, dass vor allem die Anne-Frank-Gesamtschule, das städtische Gymnasium und die Grundschule Pavenstädt die gesamte Klimawoche mit Projektarbeit im Schulunterricht inhaltlich unterstützen. Eine große Auftaktveranstaltung am 5.September, der „Müllsternmarsch“, wird mit hunderten Schülerinnen müllsammelnd zum Rathausplatz kommen. Dort gibt es Musik für die Kinder und vor allem ein großes Müllauto für die sicher vollen Säcke mit Plastik- und sonstigem Abfall.

Angelika Schöning, für nachhaltige Mobilität im Rathaus zuständig, wirbt unter anderem für das Bambini-Rennen, ebenfalls ein spezielles Angebot für Kinder in der Klimawoche: „Kinder lieben Bewegung und können uns den Weg für eine zukunftsfähige Mobilität weisen. Mit einem Bambini-Laufrennen soll der Spaß an der Bewegung für alle sichtbar werden. Am 10. September laden die Stadt Gütersloh und das Unternehmen „Radparcours“ zur Teilnahme an diesem kleinen sportlichen Ereignis ein.
Die Grundschule Pavenstädt ist schon berühmt für ihre Parkplatzbemalung. Im letzten Jahr überdauerten Kunstwerke und Banner mehrere Wochen. So wurden die Autofahrer und Autofahrerinnen täglich daran erinnert: „Ihr seid ein Teil der Lösung. Aber am besten ohne Auto.“ In die gleiche Richtung geht natürlich auch wieder die morgendliche Autofreiheit im Schuldreieck Städtisches Gymnasium, Altstadtschule und Elly-Heuss-Knapp-Realschule. Von 7:30-8:15 Uhr sind Moltke- und Schulstrasse während der Klimawoche autofrei und ermöglichen den Kindern einen Schulweg ohne gefährlichen Autostau.

Unterstützt wird diese Aktion von den drei Gütersloher Verkehrsverbänden VCD, ADFC und Verkehrswende, so Felix Kupferschmidt, der auch im Mobilitätsausschuss für die dringend notwendige Halbierung des CO2-Ausstoßes im Verkehrsbereich bis 2030 kämpft. Heidland-Hoppe ergänzt: “Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist auch den Letzten bewusst, dass wir aus weit mehr Gründen als nur dem Klimaschutz von fossilen und atomaren Energien weg müssen.“ Die reine Umstellung auf Elektrizität reiche nicht aus. Massives Einsparen von Ressourcen sei das Gebot der Stunde. Mobilität ganz ohne Energie sei fantastisch, ihr müssen alle Wege geebnet werden. „Fuß und Rad sind für den Nahbereich perfekt geeignet. Öffentliche Verkehrsmittel testen gerade alle erfolgreich mit dem 9€-Ticket.“

Die Koordination der Klimawoche läuft im von den Initiativen getragenen Klimabüro in der Schulstr. 5 zusammen.

Alle Infos unter: www.klimawoche-guetersloh.de

Datenschutzhinweis

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Schriften von Fonts.com, Youtube-Videos, Google Maps, OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.