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Ein Abend voller Ideen für die Zukunft des Mansergh Quartiers

26.11.2019

Blick in die Zukunft – Planerteams stellen Skizzen und Einschätzungen des Geländes vor.

Imposantes Gebäude: das ehemalige Offizierscasino, in dem die Werkstattwoche stattfindet.
Imposantes Gebäude: das ehemalige Offizierscasino, in dem die Werkstattwoche stattfindet.

„Zum Leben geküsst“ – so beschreibt ein Architekt beim abendlichen Forum in dem Offizierskasino der ehemaligen Mansergh Barracks die Wirkung, die das Konversionsgelände auf Planer und Öffentlichkeit ausübt. Vier Planerteams stellten am Tag 2 der Werkstattwoche erste Ideen für eine Zukunft des 34 Hektar umfassenden Areals als neuer Stadtteil vor – aufmerksam begleitet von rund 100 Besuchern und Besucherinnen, die sehr intensiv Fragen und Anregungen einbrachten. Zwei Stunden vergingen auf diese Weise wie im Flug.

Er sehe viele der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die bereits bei den Führungen am Sonntag dabei gewesen seien, freute sich Bürgermeister Henning Schulz bei der Begrüßung, in die er auch die Jury einschloss. Sie wird am kommenden Freitag den Preisträger dieses außergewöhnlichen Wettbewerbs küren, der in dieser Woche sozusagen und so gewollt mindestens teilweise unter den Augen der Öffentlichkeit stattfindet. Zuspruch gab es auch von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der aktuellen Eigentümerin des Geländes. „Wir unterstützen dieses Projekt gern,“ sagte Dr. Felix Nolte.

Vier unterschiedliche Teams planen

Das „Projekt“ ist am Tag 2 der Planerwerkstatt eine ebenso spannende wie aufschlussreiche Annäherung von vier sehr unterschiedlichen Teams, zu denen Architekten, Planungsexperten und Landschaftsplaner gehören, an ein bisheriges Militärgelände, das seine Ursprünge in den Strukturen der Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hat und nach dem zweiten Weltkrieg zur britischen „Insel“ am Rand der Gütersloher Innenstadt wurde, umgeben von eher ländlichen Strukturen und dem Bachlauf der Dalke. Diese „Insel“ wieder in die sTadt hinein zu öffnen, innovative Wohn-, Arbeits- und Lebensformen auch in der Infrastruktur und der Gestaltung erlebbar zu machen – das alles einte die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Herangehensweisen. Dabei scheint die Struktur des Geländes mit seinen Baumalleen, den gegliederten Hausanordnungen, dem imposanten Offizierscasino, mit seinen Gemeinschaftseinrichtungen, mit Sportplätzen und Hallen die Kreativität der Planungsteams zu beflügeln, auch wenn es lediglich Skizzen sind, die an diesem Abend präsentiert werden können.

Die Erläuterungen und Beschreibungen führen den Güterslohern einmal mehr vor Augen, welches Potenzial in diesem Areal steckt. Viele Ideen bauen darauf, Orte für Kommunikation zu schaffen – sei es als Mix aus Wohnen und Arbeiten, sei es in der Schaffung von „Freiräumen“ und öffentliche Nutzungsangebote bis hin zum „Dorfkern“ mit der „Dorfstraße“, den ein Planungsteam skizziert. Bei der Infrastruktur steht in den Planungen eine Mobilität im Vordergrund, die auf einen zentralen Bereich ohne Autos setzt, auf Car- und anderes Sharing und zentrale Anlaufstellen. „Teilen“, sich miteinander vernetzen – nicht nur virtuell, sondern auch im direkten Kontakt miteinander – das sind Leitlinien, die so gut wie alle der gezeigten Ideen tragen.

Viele Fragen und Anregungen

Die Fragen und Anregungen der Besucher und Besucherinnen umfassen an diesem Abend die gesamte Interessenpalette – von den Anliegern in der unmittelbaren Nachbarschaft bis hin zu denen, die fragen, wie denn die Gütersloher, „die nicht dort wohnen werden, von der Strahlkraft dieses zukünftigen Stadtteils profitieren können“. Antwortstichworte sind: Anbindungen schaffen zur nicht weit entfernten Innenstadt, Bildungseinrichtungen, Freizeitangebote inklusive der Verbindung mit dem bestehenden Grün.

Es werden noch etliche Jahre ins Land gehen, bis aus solchen Visionen Wirklichkeit wird. Zunächst einmal werden aus den Skizzen Entwürfe. Die vier Planerteams arbeiten daran vor Ort auf Hochtouren. Am Freitag wissen wir, wer die Jury am meisten überzeugt hat.

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