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Nachbericht zum Denklabor „Bildung und Kultur in der digitalen Welt“

15.07.2019

Was sind die Anforderungen an digitale Medien im Kulturbereich?

Gibt es in Zukunft virtuelle Lehrerinnen und Lehrer? Wo liegen die Chancen der Digitalisierung für Bildungsinstitutionen? Was sind die Anforderungen an digitale Medien im Kulturbereich? Diese und andere Fragen waren Thema beim letzten Denklabor „Bildung und Kultur in der digitalen Welt“ am 12. Juli in der Stadtbibliothek Gütersloh.

Das Denklabor wurde von Andreas Kimpel (Beigeordneter für Kultur und Weiterbildung) und Martin Fugmann (Schulleiter Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh) geleitet. Die insgesamt neun Stadtexpertinnen und -experten brachten ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Thema ein: Den Blickwinkel der Eltern auf das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an den richtigen Umgang mit digitalen Medien; der Aspekt Ausbildung und Weiterbildung im Bereich Naturwissenschaften und Technik; die digitale Archivierung und das Marketing/die Vermittlung von Kulturinhalten über digitale Medien.

In der lebhaften Diskussion – in die sich auch die Teilnehmenden mit vielen Anregungen, teilweise über das Online-Tool Mentimeter, einbrachten – war der Themenkomplex Schule ein zentrales Anliegen: Es ging um die Verbindung von Analogem und Digitalem in der schulischen Bildung; um die Fortbildung von Eltern und Bildungspersonal als wichtige Voraussetzung und um die Vernetzung mit außerschulischen Lernorten. Zentrale Herausforderungen dabei sind die Teilhabe für Alle („Feuer entfachen“), die Schaffung notwendiger Räume und Infrastrukturen sowie die Multiprofessionalität. Es gehe nicht nur um Medienkompetenz, sondern auch um Medienmündigkeit.

Zukunftsvisionen


In Kleingruppen diskutierten die Stadtexperten zunächst ihre Zukunftsvisionen. Dabei gab es kein Denkverbot, vielmehr war es Aufgaben, sich von der Gegenwart und aktuellen Problemstellungen zu lösen. Dabei wurden folgende Visionen entwickelt: Alle Menschen haben mehr Freiraum und Zeit für die ständige personalisierte Weiterbildung, Lernen verlagert sich, dabei bleibt mehr Zeit für das Wesentliche. Gleichzeitig ist Teilhabe (für Alle) möglich, auch individuelle Förderung durch intelligente Technik. Kultur und Bildung sind internationalisiert, Datensicherheit gewährleistet. Menschen verfügen über ein digitales kompetenzorientiertes Bildungsportfolio, das mit Lernplattformen vernetzt ist.

Projektideen

Die Stadtexperten kamen zu folgendem Fazit: In der Zukunft braucht es andere Orte für Bildung, in der Stadt müssen feste Anlaufstellen geschaffen werden. Grenzüberschreitende Kommunikation und Austausch sind von großer Bedeutung, ebenso wie die Verschränkung von digitalen und analogen Lernformen.

Dabei wurden erste mögliche Ideen skizziert:

  • die Schaffung von interdisziplinären Begegnungsorten, die eine kreative Arbeitsatmosphäre schaffen;
  • die Gestaltung von Hubs (z. B. für Softwareentwicklung) mit der notwendigen Infrastruktur, mit Beratung und Marketing vor Ort
  • und die Entwicklung von Skills-Labs.

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