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05. Juli 2019

Nachbericht zum Denklabor „Nachhaltige Lebenswelten“

Umsetzungsideen zur Verschränkung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Mögliche Vorschläge und erste Umsetzungsideen zur Verschränkung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit diskutierten die Stadtexpertinnen und -experten des Denklabors „Nachhaltige Lebenswelten“ am 1. Juli im Lesecafé der Stadtbibliothek. Moderiert von Christine Lang, Erste Beigeordnete, und Christoph Wendker von Miele sollen aus den ersten Ideen in den kommenden Treffen konkrete Projekte entwickelt werden, die schließlich auch in Gütersloh umgesetzt werden sollen.

Die Stadtexperten brachten unterschiedliche Perspektiven, persönliche Hintergründe und Fachkenntnisse in die Diskussionen ein, darunter Architektur und die nachhaltige Gestaltung urbaner Lebensräume, Energieeffizienz, aber auch Projektmanagement im Bereich digitale Kommunikation oder die Digitalisierung von Personalprozessen. Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche – darin waren sich alle Beteiligten einig. Voraussetzung für eine „nachhaltige Digitalisierung“ ist dabei ein Bewusstseinswandel, denn die technischen Voraussetzungen sind zumeist bereits vorhanden.

Die Herausforderungen und Chancen, die in dem dreistündigen Workshop diskutiert wurden, waren vielfältig: Es ging um die Schonung von Ressourcen durch die Schaffung von digitalen Infrastrukturen und um die automatisierte Vernetzung von Unternehmen und Gewerbe. Im Vordergrund standen auch Sharing-Konzepte für Gegenstände, die nicht täglich gebraucht werden.

Zentrales Thema war der Online-Handel und die komplexe Warenwelt, der oft nur ein (Geschäfts-)Standort entgegensteht. Die Bündelung von (lokalen) Einzelhandelsplattformen sowie Pooling von Lieferservices wurde als wichtiger Aspekt herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde ein Nachhaltigkeits-Label oder auch ein „Gütersloh-Punkt“ für Produkte diskutiert.

Projektvorschläge

Zum Abschluss des Workshops wurden folgende Projektideen identifiziert, die in den nächsten Treffen weiterverfolgt werden sollen:

  • die Ressourcenschonung und die Optimierung von Ressourcen-Nutzung;
  • im Bereich Online-Handel die Bündelung von lokalen Einzelhandelsplattformen verknüpft mit der Optimierung von Liefersystemen;
  • ein Nachhaltigkeitsratgeber (auf Website der Stadt Gütersloh) verbunden mit einem Leih- und Sharing-System („Bibliothek der Dinge“).