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04. Februar 2026

13 Tonnen für freie Gräben

Neuer Traktor stärkt Gewässerunterhaltung in Gütersloh.

Das Team Gewässerunterhaltung freut sich gemeinsam mit dem Umweltdezernenten und dem Abteilungsleiter der Grünflächenunterhaltung über den neuen Traktor: (v.l.) Dietmar Rudorf, Felix Wittenbrink, Umweltdezernent Albrecht Pförtner, Jakob Hornberger, Tobias Mootz, Nic Bezemer und Abteilungsleitung der Grünflächenunterhaltung Sebastian Schleithoff. Foto: Stadt Gütersloh
Das Team Gewässerunterhaltung freut sich gemeinsam mit dem Umweltdezernenten und dem Abteilungsleiter der Grünflächenunterhaltung über den neuen Traktor: (v.l.) Dietmar Rudorf, Felix Wittenbrink, Umweltdezernent Albrecht Pförtner, Jakob Hornberger, Tobias Mootz, Nic Bezemer und Abteilungsleitung der Grünflächenunterhaltung Sebastian Schleithoff. Foto: Stadt Gütersloh

13 Tonnen schwer, mit einer Arbeitsbreite von zwei mal 1,20 Metern und im Einsatz für rund 150 Kilometer Gräben und Randstreifen im Stadtgebiet – das ist der neue Traktor des städtischen Fachbereichs Grünflächen, der Anfang des Jahres geliefert wurde und nun einsatzfähig ist. Der moderne Traktor übernimmt künftig zentrale Aufgaben in der Gewässer- und Straßenunterhaltung und ersetzt ein 19 Jahre altes, zunehmend reparaturanfälliges Fahrzeug. Das Besondere: Der neue Gewässer-Traktor ist individuell zusammengestellt worden, sozusagen ein Unikat. Denn die einzelnen Mähwerke sowie das Gebläse, das anfallendes Mähgut direkt von angrenzenden Verkehrsflächen entfernt, wurden jeweils den Anforderungen entsprechend ausgesucht und anschließend von einer Spezialfirma an den Traktor gebaut.

Das moderne Gefährt soll die tägliche Arbeit der Gewässerunterhaltung effizienter gestalten, denn die Gewässerunterhaltung sorgt ganzjährig dafür, dass Gräben, Durchlässe und Entwässerungseinrichtungen funktionsfähig bleiben. Ziel ist es, den ordnungsgemäßen Wasserabfluss sicherzustellen und nasse Flächen zu vermeiden – insbesondere bei Starkregenereignissen ist dabei eine schnelle Reaktion gefragt. Neben der planmäßigen Kontrolle und Pflege gehören auch Einsätze bei akuten Abflussproblemen sowie außerplanmäßige Maßnahmen nach Bürgerhinweisen dazu. Jährlich betreut die fünfköpfige Einsatztruppe rund 150 Kilometer Gräben und Randstreifen an Straßen und absolviert zusätzlich mehr als 100 Einsätze außerhalb der regulären Unterhaltung.

Die Ersatzbeschaffung für rund 400.000 Euro ist technisch ein deutlicher Fortschritt: Der neue Traktor ist nicht nur mit einem Mittel-, sondern auch mit einem Frontmähwerk ausgestattet, die parallel arbeiten und so größere Flächen in einem Arbeitsgang erfassen können. Ein integriertes Gebläse entfernt das anfallende Mähgut direkt von angrenzenden Verkehrsflächen – eine technische Neuerung im Vergleich zum vorherigen Traktor. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen seitlichen Auslegerarm mit einer Reichweite von bis zu 7,5 Metern, der Mäharbeiten in und an Gräben übernimmt. Trotz der umfangreichen technischen Ausstattung kann das Fahrzeug von einer Person bedient werden.

„Mit dem neuen Fahrzeug stellen wir die Gewässerunterhaltung langfristig sicher und reagieren zugleich auf die zunehmenden Anforderungen durch Wetterextreme“, betont Umweltdezernent Albrecht Pförtner. Auch Sebastian Schleithoff, Abteilungsleitung der Grünflächenunterhaltung, unterstreicht die Vorteile: „Die neue Technik bedeutet für uns mehr Schlagkraft und deutlich effizientere Arbeitsabläufe. So können wir schneller und verlässlicher reagieren – sowohl im regulären Betrieb als auch bei kurzfristigen Einsätzen.“

Mit dem neuen Gewässerunterhaltungsfahrzeug stärkt der städtische Betrieb seine Eigenleistung und stellt die Unterhaltung der Entwässerungssysteme im Stadtgebiet zukunftssicher auf.

Der neue Traktor für die Gewässerunterhaltung hat einige technische Neuerungen zu bieten – das lässt sich auch an den vielen Steuerungsmöglichkeiten im Inneren erkennen. Foto: Stadt Gütersloh
Der neue Traktor für die Gewässerunterhaltung hat einige technische Neuerungen zu bieten – das lässt sich auch an den vielen Steuerungsmöglichkeiten im Inneren erkennen. Foto: Stadt Gütersloh