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18. November 2025

Ein Abend voller Vorbilder für Schüler

Projekt der Geschwister-Scholl-Realschule zeigt jungen Menschen die Bedeutung von Vorbildern für den weiteren Lebensweg.

Organisatoren und „Vorbilder“ des Projekts bei der Veranstaltung im Bambikino: (v.l.) Fadi Matusch (Schulsozialarbeiter), Natascha Marienhagen, Emanouil-Iraklis Sachanidis, Alexandros Photios Christou, Elena Jovanova, Sanela Shaini, Timur Selim Sözen, Saman Murad, Laure Aussems (Lehrerin der Geschwister-Scholl-Realschule), Markus Cinar und Maximilian Gaisendrees.
Organisatoren und „Vorbilder“ des Projekts bei der Veranstaltung im Bambikino: (v.l.) Fadi Matusch (Schulsozialarbeiter), Natascha Marienhagen, Emanouil-Iraklis Sachanidis, Alexandros Photios Christou, Elena Jovanova, Sanela Shaini, Timur Selim Sözen, Saman Murad, Laure Aussems (Lehrerin der Geschwister-Scholl-Realschule), Markus Cinar und Maximilian Gaisendrees.
Das Projekt „Vorbilder“ ist während der Corona-Zeit entstanden. Die Lehrerin Laure Aussems und der Schulsozialarbeiter Fadi Matusch vom städtischen Fachbereich Jugend und Familie setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, wie man Jugendliche in solch herausfordernden Zeiten motivieren kann. Beide arbeiten an der Geschwister-Scholl-Realschule (GSS). Ihre Idee: ehemalige Schülerinnen und Schüler teilen ihre Lebensgeschichten mit Jugendlichen der achten Klassen und dienen so als Inspirationsquelle. Diese Idee ist nun umgesetzt worden: Unterstützt von der Stadt Gütersloh und finanziert durch den Lions Club Gütersloh Teutoburger Wald e.V. erlebten die jungen Menschen eine bewegende und lehrreiche Veranstaltung im Bambi Kino. An zwei Abenden hatten fünf Klassen die Möglichkeit, den unterschiedlichen Geschichten von fünf bemerkenswerten Vorbildern zu lauschen.
Gemeinsam vor der Leinwand im Bambikino: Die „Vorbilder“ mit den Vertretern der Schule, der Stadt und dem Lions Club Gütersloh Teutoburger Wald e.V. (vorne v.l.) Marcus Indenkämpen, Thomas Lange, Joachim Meyer, Andreas Rethage, Karam Lateef Chooqee, Ines Lehn, Fadi Matusch, Maximilian Gaisendrees, (hinten v.l.) Nico Bronsle Siya, Sanela Shaini, Elena Jovanov, Emanouil-Iraklis Sachanidis und Laure Aussems.
Gemeinsam vor der Leinwand im Bambikino: Die „Vorbilder“ mit den Vertretern der Schule, der Stadt und dem Lions Club Gütersloh Teutoburger Wald e.V. (vorne v.l.) Marcus Indenkämpen, Thomas Lange, Joachim Meyer, Andreas Rethage, Karam Lateef Chooqee, Ines Lehn, Fadi Matusch, Maximilian Gaisendrees, (hinten v.l.) Nico Bronsle Siya, Sanela Shaini, Elena Jovanov, Emanouil-Iraklis Sachanidis und Laure Aussems.

Zu Beginn der Veranstaltung stellten die Moderatoren Laure Aussems und Fadi Matusch eine einfache, aber tiefgründige Frage: „Wer sind eure Vorbilder?“ Viele Schüler nannten stolz ihre eigenen Eltern. Danach folgten Kurzfilme, in denen die geladenen „Vorbilder“ ihre persönlichen Herausforderungen und Erfolge beleuchteten. Nach jedem Film hatte das Publikum die Gelegenheit, Fragen in einer offenen Runde zu stellen – das schuf Raum für ehrlichen Austausch und eindrucksvolle Gespräche, die das Verständnis füreinander vertieften. Besonders hoben die ehemaligen Schülerinnen und Schüler dabei die Rolle des Berufsorientierungsteams hervor, das den Schülern Unterstützung auf ihrem Weg in die Berufswelt bietet. In diesem Zusammenhang wurde Monika Meissner, die an der Geschwister-Scholl-Realschule unter anderem für Inklusion tätig ist, von gleich zwei Teilnehmenden als Vorbild erwähnt. Sie war sichtlich gerührt von den dankbaren und wertschätzenden Worten ihrer ehemaligen Schützlinge.

Zum Abschluss der Veranstaltung trat der Rapper Tdkroof auf, der einen eindrucksvollen Song zum Projekt präsentierte. Im Refrain hieß es: „Und immer, wenn du denkst, es geht nicht, Freunde um dich rum so wenig, findest du den Menschen, obwohl er dich nicht kennt, hilft er dir und lenkt dich ewig“. Diese kraftvollen Worte trafen den Nerv des Publikums und unterstrichen die zentrale Botschaft des Abends: Unterstützung kommt oft unerwartet von Menschen, die uns vielleicht nur kurz im Leben begegnen – und die trotzdem einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Das Projekt „Vorbilder“ zeigt, dass Inspiration in vielen Formen kommen kann – sei es von ehemaligen Mitschülern, Freunden oder den eigenen Eltern. Das Projekt ist ein eindringlicher Aufruf, dass jeder von uns ein Vorbild sein kann, unabhängig von Herkunft und Lebensweg.