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Jeder Cent zählt

21.06.2022

Mitarbeiter von Klinikum und Stadtverwaltung spenden Restcents für die Notfallseelsorge im Kreis Gütersloh.

Jeder Cent zählt für Menschen in einer akuten seelischen Notsituation (v.l.): Gabriele Lüke-Zölck (stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates des Klinikum Gütersloh), Marco Beuermann (Pfarrer in Rheda-Wiedenbrück und Sprecher der Notfallseelsorge) Thomas Bischoff (Notfallseelsorge), Manuela Lauria (Personalrat der Stadt Gütersloh), Copyright: Klinikum Gütersloh
Jeder Cent zählt für Menschen in einer akuten seelischen Notsituation (v.l.): Gabriele Lüke-Zölck (stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates des Klinikum Gütersloh), Marco Beuermann (Pfarrer in Rheda-Wiedenbrück und Sprecher der Notfallseelsorge) Thomas Bischoff (Notfallseelsorge), Manuela Lauria (Personalrat der Stadt Gütersloh), Copyright: Klinikum Gütersloh

Jeder kann helfen, egal wie klein der Betrag ist, ist das Motto der Initiative „Restcent“ im Klinikum Gütersloh. Bereits seit vielen Jahren verzichten viele Mitarbeiter des Klinikum Gütersloh und der Stadt Gütersloh bei ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung freiwillig auf die Auszahlung der Netto-Cent-Beträge. Wer sich beteiligt spendet zwischen einem und maximal 99 Cent für einen guten Zweck. Der Personalrat der Stadt Gütersloh stockt diesen Betrag dann auf eine runde Summe auf. In diesem Jahr ist auf diese Weise eine Spende von 2000 Euro für die Notfallseelsorge im Kreis Gütersloh zusammengekommen.

Die Notfallseelsorge gibt es seit 2001 im Kreis Gütersloh. Mehr als 40 Ehrenamtliche unterstützen Menschen mit „Erster Hilfe für die Seele“ in einer Notsituation oder danach. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stehen Opfern und Zeugen schwerer Unfälle oder Verbrechen zur Seite, ebenso wie Angehörigen von Menschen, die plötzlich verstorben sind oder ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben. Sie begleiten auch Polizisten, die eine Todesnachricht überbringen müssen. An jedem Tag im Jahr stehen jeweils zwei Personen rund um die Uhr auf Abruf für die psychosoziale Notfallversorgung bereit.

Marco Beuermann, Pfarrer in Rheda-Wiedenbrück und Sprecher der Notfallseelsorge: „Ein solches Ereignis kann das Leben der Betroffenen von einem Moment auf den anderen komplett auf den Kopf stellen. Wir sind einfach da, hören zu, beantworten erste Fragen und bieten psychosoziale Begleitung an.“

Die Notfallseelsorge lebt vom Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Dank der Spende der Restcents können wir den Ehrenamtlichen nun weitere Ausbildungsangebote ermöglichen“, so Beuermann. Gabriele Lüke-Zölck, stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates des Klinikum Gütersloh und Manuela Lauria vom Personalrat der Stadt Gütersloh sind stolz auf das Engagement der Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung und des Klinikum Gütersloh: „Die Initiative ‚Restcent“ ist Crowdfunding im besten Sinne, deshalb freuen wir uns über alle, die noch dazukommen. Denn auch wenn jeder nur wenige Cent spendet, kommt in der Summe viel dabei heraus und wir können damit Menschen in großer seelischer Not helfen“, so Gabriele Lüke-Zölck.

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