Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Schriften von Fonts.com, Youtube-Videos, Google Maps, OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Google Translate

Mit Google Translate kann diese Webseite in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Webseitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".

Um die Sprachwahl nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Laden von externen Komponenten erlauben.

25. September 2026

Stadtgeschichte hautnah: „Schichtwechsel“ im Gütersloher Stadtarchiv

Zwei Mitarbeitende vom wertkreis tauschen für einen Tag ihren Arbeitsplatz und entdecken dabei 400 Jahre alte Stadtgeschichte.

Die älteste Archivale im Stadtarchiv Gütersloh: (v.l.). wertkreis-Mitarbeiterinnen Marilyn Meyer und Ursula Strieker und Stadtarchiv-Mitarbeiter Mathis Neuschäfer-Rube nehmen die Pergament-Urkunde ganz genau unter die Lupe.
Die älteste Archivale im Stadtarchiv Gütersloh: (v.l.). wertkreis-Mitarbeiterinnen Marilyn Meyer und Ursula Strieker und Stadtarchiv-Mitarbeiter Mathis Neuschäfer-Rube nehmen die Pergament-Urkunde ganz genau unter die Lupe.
Wie alt ist die älteste Urkunde im Gütersloher Stadtarchiv? Was verbirgt sich in den Magazinen – und lässt sich dort vielleicht sogar etwas über die eigene Familie herausfinden? Diese und weitere Fragen haben Marilyn Meyer und Ursula Strieker zum „Schichtwechsel“ mit ins Stadtarchiv der Stadt Gütersloh gebracht.

Zum fünften Mal beteiligte sich der wertkreis Gütersloh am bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel“. Menschen mit Behinderung erhalten dabei die Gelegenheit, ihren gewohnten Arbeitsplatz für einen Tag gegen einen Arbeitsplatz in einem anderen Unternehmen oder einer Institution zu tauschen und neue Arbeitswelten kennenzulernen. In Gütersloh beteiligten sich zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen an der Aktion – darunter auch das Stadtarchiv.
Auch das gehört zu den Aufgaben der Mitarbeitenden im Stadtarchiv: Stadtarchiv-Mitarbeiter Mathis Neuschäfer-Rube (v.l.) zeigt Ursula Strieker und Marilyn Meyer, wie Akten und Papiere sortiert und von Heft- und Büroklammern befreit werden.
Auch das gehört zu den Aufgaben der Mitarbeitenden im Stadtarchiv: Stadtarchiv-Mitarbeiter Mathis Neuschäfer-Rube (v.l.) zeigt Ursula Strieker und Marilyn Meyer, wie Akten und Papiere sortiert und von Heft- und Büroklammern befreit werden.

Für Marilyn Meier und Ursula Strieker begann der Arbeitstag mit einer Führung durch die Räume und Magazine des Stadtarchivs. Anschließend konnten die beiden selbst mit anpacken: Sie sortierten Akten und Papiere und befreiten sie von Heft- und Büroklammern. „Das Papier, das hier lagert, wollen wir im Stadtarchiv natürlich so lange wie möglich aufbewahren“, erklärt Stadtarchiv-Mitarbeiter Mathis Neuschäfer-Rube den beiden neuen Kolleginnen vom wertkreis. Derzeit werden unter anderem Unterlagen des ehemaligen Integrationsbeauftragten Eckhard Sander von den herkömmlichen Büroordnern in platzsparende Archivmappen übertragen. Dabei könnte sich auch Material finden, das für die Geschichte von „Gütersloh International“ interessant ist. „Da ‚Gütersloh International‘ im nächsten Jahr zum 50. Mal stattfindet, haben wir hier bestimmt brauchbares Material vorliegen“, sagt Neuschäfer-Rube.

Die älteste Archivale im Stadtarchiv Gütersloh: Eine Urkunde auf Pergament aus dem Jahr 1658.
Die älteste Archivale im Stadtarchiv Gütersloh: Eine Urkunde auf Pergament aus dem Jahr 1658.

Für einen besonderen Moment sorgte anschließend ein Blick in die Bestände des Stadtarchivs. Neuschäfer-Rube holt die älteste Archivale des Stadtarchivs Gütersloh hervor: eine Urkunde über Nutzungsrechte für das damalige Gildehaus. Wie alt könnte dieses Schriftstück sein? Marilyn Meyer und Ursula Strieker schätzen 200 und 275 Jahre und liegen damit etwas daneben: Die Urkunde auf Pergament stammt aus dem Jahr 1658 und ist damit fast 400 Jahre alt.

Doch nicht nur die Stadtgeschichte ist interessant für die Teilnehmerinnen: „Mal schauen, ob ich hier etwas über meine Familie erfahren kann“, sagt wertkreis-Teilnehmerin Marilyn Meier. Damit ist sie bei einem Thema, das viele Menschen ins Stadtarchiv führt. „Ahnenforschung ist ein spannendes Thema, weshalb viele Menschen zu uns kommen“, bestätigt Neuschäfer-Rube.

Die Stadt Gütersloh setzt sich aktiv für Inklusion und Teilhabe ein und fördert die Gleichstellung ihrer Mitarbeitenden. Ziel ist es, die gesellschaftliche Vielfalt auch in der Belegschaft widerzuspiegeln. Daher begrüßt die Stadt Bewerbungen unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Bewerbungen schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen sind ausdrücklich erwünscht und werden besonders berücksichtigt.

Mehr Informationen über die Stadt Gütersloh als Arbeitgeber gibt es online unter www.karriere.guetersloh.de.