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04. Mai 2026

„Alles hier ist moderner als in Spanien“

Spanische Schülergruppe zu Gast im Gütersloher Rathaus.

Im Rahmen des Erasmus+-geförderten Projekts „Facing the past – shaping the future“ waren 17 Jugendliche aus Spanien gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Städtischen Gymnasiums im Gütersloher Rathaus zu Besuch.
Im Rahmen des Erasmus+-geförderten Projekts „Facing the past – shaping the future“ waren 17 Jugendliche aus Spanien gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Städtischen Gymnasiums im Gütersloher Rathaus zu Besuch.

„Die Stadt ist sehr sauber“ und „Alles hier ist moderner als in Spanien“ – Gütersloh hat bei den spanischen Gästen aus Sant Celoni in Katalonien Eindruck hinterlassen. Im Rahmen des Erasmus+-geförderten Projekts „Facing the past – shaping the future“ waren 17 Jugendliche kürzlich zu Gast in Gütersloh. Gemeinsam mit den deutschen Schülerinnen und Schülern vom Städtischen Gymnasium besuchten sie auch das Gütersloher Rathaus.

Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler von der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin Wiebke Heine. Im Ratssaal erhielten die Jugendlichen einen Einblick in kommunale Demokratie und erfuhren, wo in Gütersloh politische Entscheidungen beraten und getroffen werden. Der Besuch bot zugleich Gelegenheit, über die Stadt, das Leben in Gütersloh und die Eindrücke der spanischen Gäste ins Gespräch zu kommen.

Der Besuch in Gütersloh ist die Rückbegegnung des internationalen Projekts „Facing the past – shaping the future“. Nach dem Auftakt in Sant Celoni kamen die spanischen Jugendlichen nun nach Ostwestfalen, um die begonnenen Themen gemeinsam weiterzuführen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Demokratie, Frieden und Verantwortung in Europa. In Workshops, Diskussionen und Aktionen setzen sich die Jugendlichen damit auseinander, wie Geschichte und Gegenwart zusammenhängen und wie junge Menschen Europa aktiv mitgestalten können.

Zum Programm gehörten neben dem Empfang im Rathaus unter anderem ein Besuch im Hochseilgarten Rietberg, ein Picknick im Paderquellgebiet, eine Exkursion zur Gedenkstätte Stalag 326 in Stukenbrock-Senne, eine Stadterkundung in Paderborn sowie ein gemeinsamer Abend mit den Gastfamilien im Droste-Haus in Verl.

Das Projekt wird durch Erasmus+ sowie das LWL-Landesjugendamt Westfalen gefördert. Was von den gemeinsamen Tagen besonders nachwirkt, ist weniger ein einzelner Moment als vielmehr eine Haltung: Europa kann dort zusammenwachsen, wo junge Menschen einander offen begegnen, sich austauschen und gemeinsam in die Zukunft blicken.