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Mit aufgeladenem Akku und langem Atem die Stadt gestalten

16.03.2020

Beim etwas anderen Speed-Dating treffen Bürgerinnen auf Kommunalpolitikerinnen.

Politisch interessierte Bürgerinnen kamen mit Kommunalpolitikerinnen beim Speed Dating der etwas anderen Art ins Gespräch.
Politisch interessierte Bürgerinnen kamen mit Kommunalpolitikerinnen beim Speed Dating der etwas anderen Art ins Gespräch.

Nur 27 Prozent der Mandate in den kommunalen Parlamenten sind weiblich besetzt. Der Anteil der Frauen im Gütersloher Stadtrat, etwa ein Drittel der Mandatsträger, ist seit zwanzig Jahren konstant. Mehr Frauen zu ermutigen, ihre Stadt mitzugestalten, das war das Ziel eines Speed-Datings, mit dem das kommunalpolitische Engagement der Ratsfrauen sichtbar gemacht und wertgeschätzt werden sollte. Etwa drei Dutzend Frauen füllten bei dieser kürzlich stattgefundenen Veranstaltung den Wintergarten der Weberei.

Die Themen der Frauen sind die Themen der Männer

Ihren Fragen und Anregungen stellen sich Monika Paskarbies (CDU), ehrenamtliche Erste Stellvertrende Bürgermeisterin, Christa Kockentiedt (SPD), Christiane Ziegele (BfGT); Almuth Wessel von der Linken und die Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Gitte Trostmann. An wechselnden Gesprächstischen werben die aktiven Politikerinnen für mehr weibliches kommunalpolitisches Engagement. Ein Ziel: die Parteien zu ermutigen, ihre Wahllisten paritätisch zu besetzen. Ein Zweites: „Wir brauchen nicht nur Akademikerinnen im Rat. Hier ist auch die Expertise des Handwerks gefragt, “ wünscht sich Monika Paskarbies. „“Kommunalpolitik soll weiblicher werden“,“ so auch die Beauftragte der Stadt für die Gleichstellung von Frau und Mann, Inge Trame, bei ihrem Impuls zu einem lebendigen Spätnachmittag, bei dem über mehr als das klassische Muster Kinder, Küche, Kirche diskutiert wird und in den die Teilnehmerinnen einen bunten Strauß an Lebenserfahrung einbringen.

Die Themen der Frauen sind die, die auch in den politischen Gremien zur Sprache kommen. Es geht ihnen um die Bekämpfung von Altersarmut, bezahlbaren Wohnraum und den Klimanotstand, um mehr Nahverkehr in den Abendstunden. Aber auch um die praktische politische Arbeit: Wie werde ich Sachkundige Bürgerin? Wie arbeite ich mich in ein zunächst fremdes Thema ein? Lässt sich Privates und Politisches vereinbaren, wenn doch Familie, Job und die eigenen Kinder oft vorgehen? „Frau braucht einen langen Atem und positive Projekte“ ist dazu die Quintessenz von Ines Böhm vom Grünen Frauenforum.

Für eine Bürgerjury – gegen Gießkannenprinzip

„Wenn ich eine Million verteilen dürfte, würde ich...?“ Auf diese Frage finden sich viele Antworten. „Das Frauenhaus fördern,“ sagen die Einen. „Das Geld in eine Mobilitätsoffensive stecken,“ die Anderen. „Zwanzig notwendige Projektideen sammeln und die Summe von einer Bürgerjury gleichmäßig darauf verteilen lassen,“ ist ein dritter Vorschlag. Die potenziellen Politikerinnen sind mittendrin in den großen Fragen, die in der Gesellschaft anstehen. Das würdigt auch Moderatorin Elke Pauly-Teismann am Ende des Datings: „Bleiben Sie im Kontakt mit unseren engagierten Politikerinnen, die Ihnen heute lebendige Einblicke gegeben haben. Sie haben gesehen und gehört, es tut nicht weh, in der Politik tätig zu sein.“

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