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Stadtsportverband und Fachbereich Sport feiern 99 langjährig Aktive

14.06.2024

Sportabzeichen-Ehrung im Spexarder Bauernhaus.

Henning Matthes, der Erste Beigeordnete der Stadt Gütersloh (links), Britta Thieme vom Fachbereich Sport (Zweite von links) und Christian Lindert, Sportabzeichenbeauftragter des Stadtsportverbandes (Dritter von rechts), gratulieren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die das Deutsche Sportabzeichen mindestens 40-mal erfolgreich errungen haben.
Henning Matthes, der Erste Beigeordnete der Stadt Gütersloh (links), Britta Thieme vom Fachbereich Sport (Zweite von links) und Christian Lindert, Sportabzeichenbeauftragter des Stadtsportverbandes (Dritter von rechts), gratulieren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die das Deutsche Sportabzeichen mindestens 40-mal erfolgreich errungen haben.

Der Stadtsportverband hat zusammen mit dem Fachbereich Sport der Stadt Gütersloh im Spexarder Bauernhaus das Sportabzeichen gefeiert. Insgesamt 99 aktive Sportlerinnen und Sportler sind dort jüngst geehrt worden. „Das Sportabzeichen motiviert, und es fördert Integration und Inklusion in Gütersloh. Sportlerinnen und Sportler unterschiedlichster Herkunft und Alters treffen hier zusammen – so sind auch schon langjährige Freundschaften auf dem Sportplatz entstanden“, so Henning Matthes, Erster Beigeordneter der Stadt Gütersloh und Beigeordneter für den Bereich Sport, über die Bedeutung des Abzeichens. Der gastgebende Stadtsportverband, der durch seinen Sportabzeichen-Obmann Christian Lindert einen detaillierten Bericht über die Aktivitäten der vergangenen fünf Jahren offeriert, blickt positiv in die Zukunft.

Waren es 2019 noch insgesamt 1729 Personen, die in Gütersloh die vorgeschriebenen Leistungen erbrachten, sind es im Jahr 2023 nur noch 698 gewesen – 188 Erwachsene und 510 Jugendliche. Den ultimativen Tiefststand beziffert das Jahr 2020 (Corona) mit insgesamt nur 357 Teilnehmenden. Trotz aller Widrigkeiten und Wirrungen in den vergangenen Jahren bleiben die Treusten der Getreuen ihrer Bewegungsoffensive treu. „Danke an die Sportabzeichenprüferinnen und Prüfer, die von Mai bis September allwöchentlich ehrenamtlich auf dem Sportplatz stehen, um das Abzeichen abzunehmen und stets unterstützend und beratend zur Seite stehen“, so Henning Matthes. „Und mein Dank geht auch an die Schulen und Vereine, die das Sportabzeichen – auch durch die schwierigen Zeiten – getragen haben.“

Für kontinuierlich beste Leistungen beim Sportabzeichen-Wettbewerb seit 55 Jahren wurde Hermann Strutz ausgezeichnet. Henning Matthes überreichte die Urkunde. Matthes zeichnete auch Christa Strothotte für den 60. Erwerb des Deutschen Sportabzeichens aus. „Ich habe 1960 angefangen und mit drei Babypausen alle Prüfungen erfolgreich absolviert“, betont die 87-jährige Teilnehmerin, die stets Kraft-, Ausdauer-, Schnelligkeit- und Koordinationsprüfungen erfolgreich absolviert.

Strothottes lebhafte Mobilität teilt auch der 80-jährige Klaus Welpmann, der ebenfalls seit 60 Jahren alle erforderlichen Anforderungen erfüllt. Im Alter von 19 Jahren legte er erstmals das Deutsche Sportabzeichen ab, und bis heute macht er kontinuierlich bei der Bewegungsoffensive mit. Auch er erhielt ein Multifunktionstuch in blauer Farbe, das als Schlauchschal, Stirnband und Gesichtsmaske verwendet werden kann.

Elisabeth Thiele, 15-malige Goldgewinnerin des Sportabzeichens, wirft dem Einrad-Artisten Maik Hoffmann die Keulen zu.
Elisabeth Thiele, 15-malige Goldgewinnerin des Sportabzeichens, wirft dem Einrad-Artisten Maik Hoffmann die Keulen zu.
Rund 99 geladene Ehrengäste verfolgten im Spexarder Bauernhaus die Feierstunde des Gütersloher Stadtsportverbandes anlässlich des Deutschen Sportabzeichens.
Rund 99 geladene Ehrengäste verfolgten im Spexarder Bauernhaus die Feierstunde des Gütersloher Stadtsportverbandes anlässlich des Deutschen Sportabzeichens.
 

Auf Platz eins der Grundschulen ist die Paul-Gerhardt-Schule hervorzuheben, die erfolgreich mit 47 Prozent aller Schüler punkten kann. Den ersten Platz in der Kategorie Förderschule erreichte die Gütersloher Michaelis-Schule mit dem Förderschwerpunkt für geistige Entwicklung. Die Anforderungen des Abzeichens erfüllten dort 15 Prozent aller teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Die BSG (Betriebssportgruppe) der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold errang beim Wettbewerb 2023 in der Gruppe der Gütersloher Vereine den ersten Platz. In der Summe haben die aktiven Bänker in der letzten Saison 55 Sportabzeichen abgelegt. „Das betrifft 32 Prozent aller Mitglieder, den zweiten Rang beansprucht der Gütersloher ‚Judo Club 1970‘ mit 30 Prozent aller Mitglieder“, kristallisiert Christian Lindert.

Die Nummer eins unter den weiterführenden Schulen erringt die „Gesamtschule an der Ahornallee“. Die Ehrenurkunde nahm Schulleiter Marcus Göcke entgegen, der insgesamt 25 Prozent sportlich orientierte Schülerinnen und Schüler hinter sich hat. Das Städtische Gymnasium präsentiert sich auf Platz zwei, mit exakt zwei Prozent der Schülerinnen und Schüler.

Maik Hoffmann, selbst ernannter Bezwinger des Feuers und der Schwerkraft, überzeugte das Publikum bei seinen Künsten auf einem mannshohen Einrad, auch „Giraffe“ genannt. Bei seinen Kunststücken assistierten ihm Markus Althoff (Kreissportobmann) und Marcus Göcke (Schulleiter der Gesamtschule Ahornallee). Auch Elisabeth Thiele, 15-malige Sportabzeichen-Gewinnerin, wirft dem Artisten Keulen zu.

Sportabzeichen-Obmann Christian Lindert, ihm assistierte Britta Thieme vom Fachbereich Sport, verkündete zum Ausklang der Ehrungen die aktuellen Errungenschaften des Stadtsportverbandes, um Anreize zum Erwerb des Abzeichens zu setzen. „Die Sparkasse hat die Kosten für die Prüfungen übernommen! Und wir sind in Verhandlungen, den kostenfreien Eintritt im Nordbad für die Schwimmprüfungen zu gewährleisten, um als Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme eine Familienkarte zu gewinnen“, ködert Lindert neue Klientel. „Wir freuen uns auf euch, habt Spaß und Bock am Abzeichen!“