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17. Februar 2026

Straßenlaternen in Gütersloh bleiben wieder die ganze Nacht eingeschaltet

Durchgängige Beleuchtung startet in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar

In der Nacht von Donnerstag, 19. Februar, auf Freitag, 20. Februar, bleibt die Straßenbeleuchtung im Gebiet der Stadt Gütersloh erstmals wieder durchgehend eingeschaltet. Damit wird der Ratsbeschluss zur Aufhebung der Nachtabschaltung nun praktisch umgesetzt. Der Rat hatte zuvor (Freitag, 6. Februar) ganz knapp - mit 26 zu 24 Stimmen - entschieden, die nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung zu beenden. Grundlage war ein Antrag, wonach die ursprünglichen Gründe für die Einführung der Maßnahme inzwischen entfallen seien. Zudem entspreche die Rückkehr zur durchgängigen Beleuchtung dem vielfach geäußerten Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger.

Insbesondere Menschen, die spätabends oder in den frühen Morgenstunden unterwegs sind – etwa Berufstätige mit frühem Arbeitsbeginn – hatten die nächtliche Dunkelheit als Einschränkung empfunden. Gerade das subjektive Sicherheitsgefühl spielte in der politischen Diskussion eine Rolle. Eine Zunahme von Straftaten oder Unfällen beobachtete die Polizei in der Stadt Gütersloh im Zusammenhang mit der Nachtabschaltung aber nicht.

Die bisherige Abschaltung betrug zuletzt 24 Stunden pro Woche (werktags von 0 bis 4 Uhr sowie Freitag und Samstagnacht von 3 bis 5 Uhr). Ausgenommen von der Regelung waren alle Zebrastreifen sowie der Vorplatz des Hauptbahnhofs, die Unterführung Friedrich-Ebert-Straße und der ZOB in Gütersloh. Mit der Rücknahme sind nun auch finanzielle und ökologische Auswirkungen verbunden. Nach Berechnungen der Netzgesellschaft entstehen durch die durchgängige Beleuchtung zusätzliche Kosten von etwa 35.000 Euro und zusätzliche CO₂-Emissionen in einer Größenordnung von etwa 300 Tonnen pro Jahr.

In Zukunft gehen die Straßenlaternen also wieder in den Normalbetrieb, der schon jahrzehntelang galt, bevor die nächtliche Abschaltung im Jahr 2022 beschlossen wurde. Bedeutet: Große Ausfahrtstraßen, die schon damals der üblichen Nachtabschaltung unterlagen, werden auch in Zukunft in diesem Modus laufen. Die übliche Nachtabschaltung in der Zeit von 23 Uhr abends bis 5 Uhr morgens betrifft rund 700 von insgesamt mehr als 11.000 Leuchten im Stadtgebiet.