04. Februar 2026
Nächtliche Straßensperrungen in Gütersloh: Stadt schützt wandernde Amphibien
Stadt bittet alle Autofahrer ab Mitte Februar um besondere Vorsicht, auch auf den angrenzenden Straßen.
Mit den ersten Frühlingstemperaturen erwachen die Amphibien aus ihrer Winterstarre. Frösche, Kröten und Molche wandern in den nächsten Wochen zu ihren Laichgewässern und müssen auf ihrem Weg mehrere Straßen in Gütersloh überqueren. Um die Tiere zu schützen, werden ab Mitte Februar einige Straßen nachts für den Autoverkehr gesperrt. Zu Fuß und mit dem Fahrrad ist ein Durchkommen weiterhin möglich. Der genaue Tag der ersten Sperrung wird rechtzeitig über die Kanäle der Stadt bekannt gegeben.
Folgende Straßen werden zwischen 18 und 8 Uhr gesperrt:
- Am Röhrbach westlich der Einmündung Erikenstraße (Durchfahrt zwischen Friedrichsdorf bzw. Ummeln und Avenwedde Bahnhof)
- Luise-Hensel-Straße zwischen Brüder-Grimm-Weg und Eichendorffstraße/Schillerweg
- Piepenbrocks Weg zwischen Blankenhagener und Holler Straße
- Plümersweg zwischen Neuenkirchener und Amelingstraße
- Siekstraße zwischen Sürenheider und Paderborner Straße in Höhe des Hofes Ruthmann
Zwischen 18 Uhr und 7 Uhr gesperrt werden:
- Blankenhagener Weg ab ca. 200 Meter vor der Einfahrt in den Postdamm
- Postdamm zwischen der Kleinbahn und dem Grenzbach. Eine Durchfahrt zum Blankenhagener Weg ist nicht möglich
Die Straßensperrungen sind vor Ort ausgeschildert. Wie lange die nächtlichen Straßensperrungen durchgeführt werden, ist von der Witterung abhängig und erfolgt nur so lange wie unbedingt nötig.
Die Stadt Gütersloh bittet alle Autofahrer um Verständnis und besondere Vorsicht, auch auf den angrenzenden Straßen. Besonders an den Amphibienschutzzäunen ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten, da hier nachts ehrenamtliche Helfer im Einsatz sind, um die Tiere sicher über die Straße zu bringen.
Wer den Amphibienschutz aktiv unterstützen möchte, kann sich an Marla Rovers vom städtischen Fachbereich Umweltschutz wenden, telefonisch unter 05241 / 82-3108.