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Knowhow aus der Wirtschaft ist gefragt

31.01.2019

Digitaler Aufbruch und der Wirtschaftsstandort Gütersloh waren Themen beim Jahresgespräch mit dem Unternehmerverband.

Information und Meinungsaustausch – das Jahresgespräch zwischen Bürgermeister, Verwaltungsvorstand und Unternehmerverband v.l.): Joachim Martensmeier, Carsten Schlepphorst, Christine Lang (Stadt Gütersloh), Dr.-Ing. Ernst Wolf (Unternehmerverband), Dr.Christoph von der Heiden (IHK), Henning Schulz, Dr. Markus Miele, Fritz Husemann (Unternehmerverband), Andreas Kimpel, Nina Herrling (Stadt Gütersloh), Burkhard Marcinkowski (Unternehmerverband).
Information und Meinungsaustausch – das Jahresgespräch zwischen Bürgermeister, Verwaltungsvorstand und Unternehmerverband v.l.): Joachim Martensmeier, Carsten Schlepphorst, Christine Lang (Stadt Gütersloh), Dr.-Ing. Ernst Wolf (Unternehmerverband), Dr.Christoph von der Heiden (IHK), Henning Schulz, Dr. Markus Miele, Fritz Husemann (Unternehmerverband), Andreas Kimpel, Nina Herrling (Stadt Gütersloh), Burkhard Marcinkowski (Unternehmerverband).

Beim jährlichen Gespräch des Unternehmerverbands für den Kreis Gütersloh e. V. mit dem Bürgermeister und dem Verwaltungsvorstand war der „Digitale Aufbruch“, zu dem Henning Schulz im November aufgerufen hatte, ein Themenschwerpunkt – außerdem aber auch die Standortanliegen der heimischen Wirtschaft. Nicht nur der digitale Wandel in den Gütersloher Industrieunternehmen, sondern auch die Möglichkeiten gerade der produzierenden Betriebe, in der Stadt zu wachsen, haben konkreten Einfluss auf die zukünftige Wirtschaftsstruktur Güterslohs.
So stieß der Bürgermeister auch beim Unternehmerverbandsvorstand um Dr. Markus Miele auf offene Ohren mit seiner Aufforderung „Werden Sie Teil des Digitalen Aufbruchs“. Bei dem in Gütersloh geplanten Beteiligungsprozess ist auch das Knowhow aus der Wirtschaft gefragt. Deshalb werden auch Erfordernisse der lokalen Wirtschaft im Blickfeld stehen, wenn Arbeitskreise in diesem Jahr ausloten, welche Themen und Maßnahmen beim „Digitalen Aufbruch“ in der Stadt Vorrang haben sollen.

Ebenfalls Gegenstand des Jahresgesprächs waren die praktischen Anliegen der Unternehmen im Kontakt mit der Stadtverwaltung wie ein digitales, einfaches und , sicheres Dokumenten -Postfach zum Austausch mit der Verwaltung und auch zwischen den Unternehmen, die unmittelbare Erreichbarkeit „24/7“ und das schnelle flächendeckende Glasfasernetz: Auch darin definiert sich für die häufig international agierenden Unternehmen ein Stück „digitaler Aufbruch“, während bei kleineren Unternehmen der Handlungsbedarf im Hinblick auf eine digitale Weiterentwicklung von beiden Seiten höher eingeschätzt wird. Zur Digitalisierung gehöre auch ein Überdenken der Geschäftsmodelle, so die Erfahrung von Henning Schulz. „Der Wandel und die Notwendigkeit zum Handeln müssen zunächst in den Köpfen der Menschen ankommen.“ Im Bildungsbereich wird dies gezielt mit dem Projekt „IT an Schulen“ befördert. Denn nicht nur die technische Ausstattung, „für die wir“, so Schulz, „als Kommune viel Geld in die Hand nehmen in einer Zeit, in der das Thema gerade bundesweit in den Vermittlungsausschuss geht“ ist entscheidend für den Erfolg. Es sind vor allem auch die pädagogischen Konzepte, die den souveränen wie kritischen Umgang mit digitalen Angeboten lehren.
Aber auch anderes stand auf der Tagesordnung des gut dreistündigen Gesprächs – so etwa die Gewinnung von Fachleuten im Bereich IT und anderen stark nachgefragten Qualifikationen. „Das Umfeld wird volatiler,“ fasst Dr. Markus Miele die aktuellen Konjunkturdaten für Stadt und Kreis zusammen. Für den städtischen Haushalt heißt das übersetzt: möglicherweise sinkende Gewerbesteuereinnahmen – dies allerdings nach einer lang andauernden Hochphase. Gerade deshalb, so die Gütersloher Unternehmer, sei es wichtig, ausreichende geeignete Gewerbeflächen für Betriebserweiterungen oder Neuansiedlungen anzubieten und auch künftige Gewerbegebiete am Flugplatz an die Autobahn anzubinden.

Positiv blickten beide Seiten auch auf die Bewältigung der Aufgaben rund um den Zuzug von geflüchteten Menschen nach Gütersloh, die auch dank des vielfältigen Einsatzes der Unternehmerschaft gelungen ist.
Die Werbung von Fachkräften für den Standort Gütersloh definieren Stadt und Unternehmerverband als gemeinsame Aufgabe. Von der positiven Entwicklung der FH in Gütersloh erhofft sich nicht nur Henning Schulz einen „Klebeeffekt“, der die Studenten und Studentinnen in der Region verbleiben lässt. Auch die „weichen“ Standortfaktoren, sprich: das Kultur- und Freizeitangebot sind immer wieder Thema – auch über die lokale Ebene hinaus, wenn beispielsweise Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel auf ein „OWL-Kulturportal“ hinweist, dass als Regionale-Projekt eingebracht werden soll

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