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Indische Kultur spielerisch entdecken

14.08.2019

Erlebniswochen der VHS und der Osthushenrich-Stiftung bieten spannendes Ferienprogramm.

VHS trifft Bollywood: (v.l.) Andreas Kimpel (Kulturdezernent), Dr. Burghard Lehmann (Geschäftsführer Osthushenrich-Stiftung), Dr. Elmar Schnücker (Leiter Volkshochschule Gütersloh), Farnaz Shahrokhi (Kursleiterin) und Dr. Regina Bredenbach-Rämsch (Projektleiterin Volkshochschule Gütersloh).
VHS trifft Bollywood: (v.l.) Andreas Kimpel (Kulturdezernent), Dr. Burghard Lehmann (Geschäftsführer Osthushenrich-Stiftung), Dr. Elmar Schnücker (Leiter Volkshochschule Gütersloh), Farnaz Shahrokhi (Kursleiterin) und Dr. Regina Bredenbach-Rämsch (Projektleiterin Volkshochschule Gütersloh).

Im Kursraum der Volkshochschule Gütersloh (VHS) riecht es nach indischen Räucherstäbchen. Acht Mädchen sitzen an einem großen Tisch. Sie tragen bunte traditionelle Saris und malen auf ihre Hände und Arme Muster mit Hennafarben. Wer glaubt, er sei in Indien gelandet, liegt nicht ganz falsch. Der Kurs „VHS trifft Bollywood“ findet erstmals im Rahmen der „Erlebniswochen – Ferien. Bilden. Schüler.“ in der Volkshochschule Gütersloh statt. Er lässt die Kinder eine Woche lang in die einzigartige indische Kultur eintauchen. Das vielfältige VHS-Ferienprogramm wird durch die Osthushenrich-Stiftung gefördert.

Wie leben die Menschen in Indien? Was macht das Land und die Kultur aus? Welche Traditionen und Bräuche gibt es? Zu Beginn der Ferienwoche erhalten die Mädchen einen ersten theoretischen Eindruck von Indien. Kursleiterin Farnaz Shahrokhi taucht gemeinsam mit ihnen in die bunte Welt der indischen Kultur ein. Dabei berichtet sie aus erster Hand, denn sie hat selbst einige Zeit in Indien gelebt. Ausprobieren und entdecken, das steht bei den Erlebniswochen im Mittelpunkt. Daher starten die sechs- bis zwölfjährigen Mädchen mit Kinderyoga-Übungen in den Tag. Und dann geht es richtig los: Die Mädchen holen sich Inspirationen aus typisch indischen Bollywood-Filmen und besticken traditionelle Saris mit Pailletten. „Der Sari wird zu zwei Dritteln um den Körper und zu einem Drittel über der Schulter getragen“, erklärt Farnaz Shahrokhi den korrekten Gebrauch. Gar nicht so einfach, denn das Tuch kann bis zu zehn Metern lang sein und muss mehrmals um den Körper gewickelt werden. Höhepunkt der Woche ist der Besuch in Kontinentaleuropas größtem Hindutempel in Hamm. „Der Tempel war von außen und innen ganz bunt, mit vielen Figuren und Farben“, erzählt Sarah. „Vor dem Tempel stand eine riesige Statue aus Indien.“ Zum Abschluss der Woche lernen die Mädchen dann noch eine weitere Facette der indischen Kultur kennen: Es wird indisches Essen gekocht.

Bereits in der elften Auflage werden die „Erlebniswochen“ in den Oster-, Sommer- und Herbstferien angeboten. „Die Nachfrage ist jedes Jahr sehr hoch, die Kurse sind immer ausgebucht“, freut sich Dr. Regina Bredenbach-Rämsch, VHS-Projektleiterin. Dr. Elmar Schnücker, Leiter der VHS Gütersloh, betont: „In diesen Sommerferien bieten wir 35 Kurse an, die von insgesamt 485 Kindern besucht werden. Das ist nur dank der großartigen Unterstützung der Osthushenrich-Stiftung möglich.“ Die Kurse werden in der Regel von zwei Kursleitern übernommen, ein fachlicher Experte mit dem erforderlichen Hintergrundwissen und eine pädagogische Leitung. „Ein großer Dank geht auch an die Kursleiterinnen und –leiter, die mit viel Engagement diese Kurse möglich machen“, unterstreicht Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung.

Die Erfolgsgeschichte des Ferienangebots geht in den kommenden Jahren weiter: Bis einschließlich 2022 hat die Osthushenrich-Stiftung ihre Unterstützung für die Bildungsferien zugesagt. Damit schafft sie die Voraussetzung für ein breites und spannendes Angebot für Kinder in den Schulferien. Im Jahr 2019 finden insgesamt 64 Kurse der Erlebniswochen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien statt, an denen rund 800 Kinder teilnehmen.

Für die Kurse in den kommenden Herbstferien gibt es noch freie Plätze. Nähere Informationen unter: www.vhs-gt.de

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