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Reihe „Vier Jahreszeiten“ Jubiläumsspielzeit 2020/2021

05.05.2020

Mit Eröffnung des Theaters 2010 startete in Gütersloh auch die mittlerweile fest etablierte Reihe „Vier Jahreszeiten“.

Bisher gehörte zum Programm des spartenübergreifenden Formats, dass in jeder Spielzeit Ensembles und Einzelkünstler zum jeweils ersten Mal hier vor Ort präsentiert wurden. Das zehnjährige Theaterjubiläum ist für die Veranstalter, die Kultur Räume Gütersloh, und die Finanziers, die Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+ (Miele, Bertelsmann, Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG, nobilia, Sparkasse Gütersloh-Rietberg, Stadtwerke Gütersloh, Beckhoff Automation) jedoch ein willkommener Anlass, der Begeisterung des Publikums Rechnung zu tragen und Wiedereinladungen auszusprechen. So sind nun Künstlerinnen und Künstler erneut zu erleben, die vielleicht besonders im Gedächtnis geblieben sind und von denen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer gerne ein weiteres Mal in ihren Bann ziehen lassen.

Start am 20 November mit Till Brönner und „On Vacation“

Die „Vier Jahreszeiten“ starten am Freitag, den 20. November 2020 mit Till Brönner und „On Vacation“. Erstmals im April 2012 in der Gütersloher Reihe vertreten, zählt Brönner nach wie vor zu den populärsten Jazzmusikern Deutschlands. Mit seinem virtuosen Spiel, seiner unkonventionellen Art und seinem Faible, aus den Kategorien auszubrechen, hat er weltweit Erfolg. Till Brönner gilt nicht nur als Jazz-Musiker, sondern auch als künstlerisches Multitalent: als Trompeter, Sänger, Komponist, Produzent und Fotograf. Mit seiner starken Bühnenpräsenz und seinem unverkennbar coolen Sound fasziniert er sein Publikum. Nach einer Vielzahl von Duo-Konzerten, der erstmalig live gespielten Weihnachtstournee sowie erfolgreichen Specials und Kollaborationen, die ihn rund um den Globus reisen ließen, präsentiert er auf der Tour im Herbst 2020 neues Material aus dem aktuellen Album „On Vacation“. Nach langer Zeit wird er wieder mit seiner Band spielen und den Zuschauerinnen und Zuschauern den vollen authentischen „Till-Brönner-Sound“ bieten. Garantiert ist ein Abend mit virtuosen Musikern, spannenden Arrangements und selbstverständlich sehr viel Till Brönner.

Projekt „Krankenakte Robert Schumann“ am 13. Januar 2021

Der Schauspieler Matthias Brandt und der Musiker Jens Thomas haben das Gütersloher Publikum bereits 2016 mit „Psycho – Fantasie über das kalte Entsetzen“ fasziniert und in wohligen Schauder versetzt. Sie werden am Mittwoch, den 13. Januar 2021 mit ihrem jüngsten gemeinsamen Projekt „Krankenakte Robert Schumann“ im Theater Gütersloh zu erleben sein. In der Wort-Musik-Collage nach dem Roman „Schumanns Schatten“ von Peter Härtling widmen sich Brandt und Thomas dem Schaffen und der komplexen Persönlichkeit Robert Schumanns. Wie bei kaum einem anderen Komponisten verbindet sich bei ihm Künstlerisches mit Biografischem. Seine psychische Instabilität, die immer wiederkehrenden depressiven Schübe und Zustände „völliger nervöser Erschöpfung“, die fixe Idee, wahnsinnig zu werden – all dies spiegelt sich zweifellos in Schumanns Musik wider. Die beiden Künstler inszenieren dieses Phänomen in einer individuell ausgestalteten Verbindung aus Wort und improvisierter Musik. Nichts scheint an diesen Abenden festgelegt oder routiniert einstudiert zu sein. Während Brandt die Nerven der Zuschauer vibrieren lässt, improvisiert Thomas passend am Klavier – ein spannungsvolles Spiel aus Text und Klang, das mit den seelischen Abgründen der Charaktere jongliert. Matthias Brandt stand auf vielen Theaterbühnen und arbeitet seit 2000 hauptsächlich für Film und Fernsehen – dort ist er, zum Teil mehrfach, mit allen Branchenpreisen ausgezeichnet worden. Jens Thomas ist Musiker und komponiert auch für Theater und Film. Mit ihren gemeinsamen Bühnenprojekten, bestehend aus Literatur, Musik, Klang- und Sprechkunst, haben Brandt und Thomas ein eigenes Genre geschaffen, in dem äußerst kunstvoll verschiedene Ausdrucksformen verwoben werden.

Sol Gabetta und Bertrand Chamayou mit Werken von Claude Debussy, César Franck und Francis Poulenc am 8. März 2021

Sol Gabetta und Bertrand Chamayou waren bereits im Mai 2011 mit einem Duo-Recital im Theater Gütersloh zu Gast und kehren in der Saison 2020/21 am Montag, den 8. März 2021 mit Werken von Claude Debussy, César Franck und Francis Poulenc zurück. Die beiden verbindet eine mittlerweile schon jahrelange intensive Zusammenarbeit. Sol Gabetta, 1981 geboren, wuchs als Kind einer russisch-französischen Mutter und eines argentinischen Vaters mit italienischen Wurzeln in Argentinien auf und lebt heute in der Schweiz. Ihr enormes musikalisches Talent offenbarte sich schon in ihrer frühen Kindheit. Erste Aufmerksamkeit außerhalb Argentiniens konnte sie bereits 1998 auf sich ziehen, als sie den 3. Preis beim „Internationalen Musikwettbewerb der ARD“ in München gewann. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2004 bei den Luzerner Festspielen mit den Wiener Philharmonikern und Valery Gergiev. Seitdem hat sie sich mit ihrer Natürlichkeit und authentischen Hingabe in die Herzen von Musikliebhabern in aller Welt gespielt und konzertiert mit den namhaften Dirigenten und Orchestern unserer Zeit. Bertrand Chamayou ist heute einer der wichtigsten französischen Künstler in der internationalen Musikszene. Regelmäßige Auftritte führen ihn in die großen Konzertsäle. Beide Künstler sind der Kammermusik weiterhin eng verbunden.

Ende der Reihe mit „Planet Percussion“ am 13. Mai 2021

Martin Grubinger hat in Gütersloh das Publikum zuletzt im April 2013 mit dem Programm „Planet Percussion“ zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Er wird am Donnerstag, den 13. Mai 2021 als Abschluss der kommenden „Vier Jahreszeiten“-Saison zum zweiten Mal in Gütersloh erwartet. Dank der unglaublich virtuosen Beherrschung seines Instrumentariums, seiner mitreißenden Begeisterung für Musik, seiner besonderen Fähigkeit zur Kommunikation mit dem Publikum und seiner herausragenden Musikerpersönlichkeit ist er in den Konzertsälen auf der ganzen Welt zu Hause und hat zahlreiche junge Schlagzeuger inspiriert. Seit 2018/19 ist Martin Grubinger Professor für klassisches Schlagwerk/Multipercussion am Mozarteum Salzburg. Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit verschiedenen Ensembles bis hin zu Solokonzerten mit Orchestern. Im Mai 2021 wird er im Theater mit einem größeren Ensemble ein abwechslungsreiches Programm präsentieren, das mit „The Colours of Percussion“ überschrieben ist.

Der geplante Vorverkaufsstart für die kommende Spielzeit wird aus gegebenen Gründen verschoben. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.

Tagesaktuelle Informationen dazu finden sich auf der Website www.theater-gt.de

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