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Schülerinnen und Schüler lassen Wetterballon steigen

20.11.2020

Schulprojekt der Janusz-Korczak-Gesamtschule.

Erfolgreicher Flug: Schülerinnen und Schüler der Janusz-Korczak-Gesamtschule schickten einen Wetterballon mit Reagenzgläsern in die Stratosphäre. Foto: Stratoflights

Schulprojekte außerhalb des Regelunterrichts erfordern besonders in Corona-Zeiten viel Kreativität. Die zeigten jetzt zwölf Schülerinnen und Schüler der Q1 der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Gütersloh mit ihrer Lehrerin Nadine Novian. Gemeinsam mit dem Unternehmen Stratoflights schickten sie einen Wetterballon in die Stratosphäre.

„Wir versuchen, die Schulen im Kreis Gütersloh gerade im Moment so gut wie möglich bei der Umsetzung von Projekten wie diesem zu unterstützen“, sagt Matthias Vinnemeier, Koordinator des zdi-Zentrums pro MINT GT. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer könnten sich mit Ideen jederzeit an ihn wenden.

Die Projektwoche startete mit physikalischen Grundlagen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten per Online-Workshop erste Einblicke in die physikalischen und technischen Herausforderungen des Vorhabens. Schließlich sollte der Wetterballon in eine Höhe von 40.000 Metern steigen – das ist dreimal höher als Verkehrsflugzeuge fliegen. Dann mussten sie komplexe Berechnungen durchführen: Wie muss zum Beispiel die optimale Heliumfüllmenge unter Berücksichtigung von Gewicht, Flugweite und Wetterlage sein? Anschließend arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an Ideen zur Konstruktion der Sonde und fertigen Zeichnungen und Modelle an.

Am zweiten Tag schon wurde dann der Wetterballon gestartet. Vorher wurden letzte Berechnungen der Flugrouten und der Heliummenge gemacht, bevor das Equipment startklar gemacht und der Ballon mit Helium gefüllt wurde. Vor dem Aufstieg des Wetterballons musste zuvor bei der Landesluftfahrtbehörde eine Aufstiegserlaubnis eingeholt werden – dann durfte die Mission vom Schulhof gestartet werden. Mit dem Wetterballon stiegen auch sechs Reagenzgläser in die Höhe. In verschiedenen Versuchen sollte Ozon nachgewiesen sowie das Verhalten von Wasser und Ethanol bei Druck- und Temperaturveränderungen beobachtet werden. Über einen sogenannten GPS-Tracker konnten die Schülerinnen und Schüler die Position des Ballons bestimmen und das Bergungsteam zum Landeort lotsen. Über Video-Livestream und eine WhatsApp-Gruppe wurde die Gruppe während der gesamten Bergung aktiv eingebunden.

Was haben die Schülerinnen und Schüler bei diesem Projekt gelernt? „Sie haben einen praktischen Einblick bekommen, wie wichtig ein naturwissenschaftliches Verständnis ist, wie und an welchen Problemstellungen Ingenieure arbeiten und wie wichtig Teamarbeit für einen Projekterfolg ist“, sagt Nadine Novian.

Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Maßnahme für vertiefte Berufs- und Studienorientierung (BSO) ermöglicht, die durch die Regionaldirektion NRW der Agentur für Arbeit und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert und vom zdi-Zentrum pro MINT GT im Kreis Gütersloh koordiniert wird.

Weitere Informationen zur Förderung über BSO gibt es auf www.pro-mint-gt.de

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