19. März 2026
Mehr Sicherheit am Eingang der Fußgängerzone
Zebrastreifen kehren an der Kreuzung Berliner Straße/ Strenger- und Schulstraße zurück.

In der vergangenen Woche hat die Stadt damit begonnen, den Eingang zur Fußgängerzone sicherer zu gestalten. Die Zebrastreifen kehren an der Kreuzung Berliner Straße/ Strenger- und Schulstraße zurück. Die vorbereitenden Arbeiten laufen aktuell an der Berliner Straße vor der Konditorei Fritzenkötter. Anschließend werden sie auf dem Konrad-Adenauer-Platz fortgesetzt.
Hintergrund ist eine Entscheidung der Verkehrsbehörde der Stadt: Sie hat angeordnet, dass an dieser Stelle wieder feste Überwege für Fußgängerinnen und Fußgänger eingerichtet werden. Ziel ist es, den Verkehr übersichtlicher zu machen und besonders Menschen zu Fuß mehr Sicherheit beim Queren der Straße zu geben.
Beim Umbau der Berliner Straße vor rund fünf Jahren – im Anschluss an die Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes – waren die Zebrastreifen entfernt worden. Seitdem verständigen sich Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Autofahrende meist nur über Blickkontakt. Mit den neuen Markierungen soll wieder klarer geregelt sein, wo die Straße überquert wird.
Geplant sind drei Zebrastreifen, jeweils vier Meter breit: einer vor Fritzenkötter, ein weiterer vor dem Geschäft Deichmann und ein dritter zwischen Bücherschrank und dem Imbiss Mam's Burger.
An den Übergängen baut die Stadt Bodenplatten mit fühlbaren Rillen und Noppen ein, so dass auch Menschen mit einer Sehbehinderung wissen, wo die Zebrastreifen lang führen. Sie lassen sich mit dem Blindenstock oder über die Schuhsohlen ertasten und zeigen an, wo die Querung beginnt. Gleichzeitig werden die Übergänge so gestaltet, dass Rollstühle und Rollatoren problemlos darüberfahren können. Die Planung ist mit dem Behindertenbeirat abgestimmt.
Zusätzlich wird die Beleuchtung verbessert: Weitere Laternen sorgen dafür, dass die Übergänge und damit die Passantinnen und Passanten abends und nachts besser zu sehen sind.
Die eigentlichen Straßenmarkierungen für die Zebrastreifen sollen – je nach Wetterlage – voraussichtlich im April von einer Fachfirma aufgebracht werden.
Für die gesamten Maßnahmen rechnet die Stadt derzeit mit Kosten von rund 65.000 Euro.